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Wiederkehrende Atemwegsprobleme

Veröffentlicht am 11.11.2015

Infektionen der Atemwege sind für Atemwegserkrankungen ebenso ursächlich wie Rauchen oder Umweltschädigungen.

Unter chronischen Atemwegserkrankungen versteht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das regelmäßige Auftreten von Reizhusten und Schleimbildungen über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten in zwei darauffolgenden Jahren.

Rauchen als Hauptursache

Hauptursache der chronischen Bronchitis ist das Rauchen. Umweltgifte wie Autoabgase oder berufsbedingte Giftstoffe kommen als Ursache der Bronchitis-Erkrankung auch in vielen Fällen in Frage.

Infektionen vor allem bei Menschen, die an Immunschwäche leiden, können ebenfalls ursächlich sein. Die hauptsächlichen Merkmale sind Husten, der schleimige Auswurf und Atemnot. Meist kommt es zum Reizhusten am Morgen (Raucherhusten). Typisch ist, dass der Raucherhusten im Laufe des Tages abklingt. Gerade Männer, die schon längere Zeit rauchen, bemerken zunehmend ab dem 40. Lebensjahr eine Zunahme der wiederkehrenden Atemwegsreizungen.

Wann zum Arzt?

Bei Schmerzen im Brustkorb oder Atemnot sollte man immer zum Arzt gehen und die Ursachen untersuchen lassen. Länger als rund zehn Tage sollte man nicht mit Hustenanfällen, ohne ärztliche Untersuchung, verbringen.

Wer beim Husten gelblich-grünlichen Schleim oder Blut beim Auswurf bemerkt, sollte auf jeden Fall zum Arzt. Solche Symptome können auf eine gefährliche Bakterieninfektion hinweisen.

Notwendige Untersuchungen

Nach einem ausführlichen Gespräch zur Krankheitsgeschichte und den Beschwerden, kann der Arzt die Lunge abhören und eine Lungenfunktionsanalyse durchführen, bei der das Lungenvolumina gemessen wird (Spirometrie). Blut- und Röntgenuntersuchungen sowie EKG lassen meistens einen gesicherten Befund zu.

Schulmedizinische Behandlung

Zur Behandlung bei chronischen Formen werden vor allem schleimlösende Medikamente eingesetzt und bei bakteriellen Infektionen Antibiotika. Liegt eine chronisch-obstruktive Bronchitis vor, die durch eine Erhöhung des Atemwiderstandes und durch eine geringere Lungenentfaltung gekennzeichnet ist, so sind bronchienerweiternde Medikamente (auch durch Inhalation) therapeutisch notwendig, zusätzlich kann es sinnvoll sein, Kortikoide zu inhalieren.

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Naturheilkunde bei unspezifischem Husten

Es gibt eine Reihe an homöopathischen Einzelmittel und Komplexmittel, die gegen leichte Hustenattacken helfen können. Husteel als Tropfen ist zum Beispiel ein bekanntes Komplexmittel aus der modernen Homöopathie. Es enthält Substanzen wie Arsentrijodid oder Tollkirsche.

Homöopathische Komplexmittel (auch Kombinationsmittel genannt) verfügen über mehrere Heilmittel, die speziell für das Arzneimittelbild zusammengestellt werden. Sie unterstützen auch die körpereigenen Abwehrkräfte.

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