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Seborrhoisches Ekzem und unspezifische Hautprobleme

Veröffentlicht am 11.11.2015

Schuppende und juckende Hautentzündungen betreffen allem Erwachsene ab den 40ern. Männer sind vom Seborrhoischen Ekzem häufiger betroffen als Frauen.

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Eine chronische Krankheit, die sich durch Schuppen an der Kopfhaut, den Augenbrauen und anderen Körperregionen, wie Rücken, Brust oder an den Mundwinkeln zeigt, ist das Seborrhoische Ekzem. Männer sind von dem Krankheitsbild häufiger betroffen als Frauen.

Ursachen

Die Ursachen für die vermehrte Fettabsonderung, die mit der stärkeren Schuppenbildung einhergehen, sind noch nicht anschließend erforscht.  Ursächlich ist der Zusammenhang von erblichen oder erworbenen Immunschwächen, verbunden mit spezifischem Pilzbefall. Zinkmangel, aber auch psychische Belastungen können die Hautkrankheit fördern.

Auch hormonelle Veränderungen bei Neugeborenen oder chronische Nervenkrankheiten bei Erwachsenen können in Zusammenhang mit der Hauterkrankung stehen. Von der Hautkrankheit sind Menschen mit fettigerer Haut mehr betroffen als Menschen mit trockener Haut.

Die nachfolgenden Verkrustungen können sich auf der Kopfhaut und anderen Körperregionen darstellen. Bei Erwachsenen kann man unterscheiden zwischen entzündlichen und nicht-entzündlichen Formen.

Meist zeigen sich die weißlichen Schuppen ohne eine Entzündung. Bei entzündlichen Formen sind die lokalen Stellen gerötet und es kommt oft zu juckenden Beschwerden. Die Haut ist gegen Umwelteinflüsse oft sehr reizbar. Weitere Infektionen können auf Grund der Entzündung entstehen. Die Schuppungen treten oft auch an den Wangen, der Stirn, den Augenbrauen, den Mundwinkeln, sowie an Rücken und Brust auf. Auch Körperfalten sind oft stark von den fettig-schuppigen Hautentzündungen betroffen.

Diagnose und Therapie

Der Hautarzt kann durch die charakeristischen Hauptmerkmale einen ersten Befund erstellen. Die weitere Diagnostik ist abhängig von den möglichen Ursachen, so können Allergie-, Gewebe- oder Blutuntersuchungen individuell diagnostisch sinnvoll sein. Die Behandlung ist individuell abhängig von den ursächlichen Krankheiten und den Altersstadien. Bei Kindern kann eine akute Behandlung der Beschwerden durchgeführt werden.

Oft erfährt die frühkindliche Krankheit eine Spontanheilung. In den meisten Fällen werden die chronischen Symptome mit einer medikamentösen Behandlungen versehen. Je nach Region und Symptome der Hauterkrankungen können Medikamente gegen den Pilzbefall ebenso eingesetzt werden, wie Präparate zum Auflösen der Verschuppungen und der Behandlung der entzündlichen Prozesse.

Auch Präparate zur Förderung der Hauthygiene unterstützen den Heilungsprozess. Naturprodukte zur Pflege stehen in vielfältiger Weise zur Verfügung. Bei psychischen Ursachen können entspannungs- und verhaltensverändernde Therapien sinnvoll sein.  

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Hausmittel bei unspezifischen Hautproblemen

Klassische Hausmittel bei Hautproblemen sind Ringelblume, hochwertiges Olivenöl oder die Wirkstoffe der Virginischen Zaubernuss. Letzteres Heilmittel wird bei juckenden und entzündlichen Hautstellen eingesetzt. Hautprobleme, die durch bakterielle Infektionen ausgelöst werden, sollten immer vom Arzt untersucht werden. Hier hilft zusätzlich zur konservativen Behandlung vor allem die Ringelblume.

Homöopathische Hilfen

Hautprobleme sind ein klassisches Therapiefeld in der Homöopathie. Vor allem Hautentzündungen, die mit Juckreiz, Trockenheit und Schuppung einhergehen, kann man sanft mit homöopathischen Arzneien bekämpfen. Bei juckenden und schuppenden Hautekzemen ist Sulfur ein bekanntes Heilmittel. Sulfur kann eine Erstverschlimmerung auslösen und sollte von einem Homöopathen verbreicht werden.

Bei brennenden und stark juckenden Hautbeschwerden ist Arsenicum album oder weißes Arsenik hilfreich. Das klassische Gift wird, wie Rhus toxicodendron (Giftsumach), als homöopathische Mittel aufbereitet auch zur Stärkung des Organismus eingesetzt.

In der klassischen Homöopathie spielt bei der Diagnose der gesamte Mensch mit all seinen gesundheitlichen Aspekten die zentrale Rolle. Deshalb sollte man sich von einem erfahrenen Homöopathen bei der Auswahl der geeigneten Arzneien beraten lassen.

Es gibt moderne Kombinationsmittel, die man in der Apotheke erhält und mehrere Inhaltsstoffe für ein Arzneimittelbild beinhalten, so gibt es zum Beispiel Cutacalmi als Komplexmittel für Kinder. Es lindert Entzündungen und Juckreiz bei trockener, rissiger und schuppender Haut.

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