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Leberzirrhose und Prävention

Veröffentlicht am 11.11.2015

Der Krankheitsverlauf ist bis zur endgültigen Schädiguung der Leber langwierig. Die häufigste Ursache in unserem Kulturkreis ist der ungezügelte Alkoholkonsum.

Chronische Lebererkrankungen im Endstadium sind als Leberzirrhosen gefürchtet. In der Regel sind viele Leberzirrhosen nach dem heutigen Stand der Medizin irreversibel. Der Krankheitsverlauf kann sich über Jahre und Jahrzehnte hinziehen.

Alkoholmissbrauch die Hauptursache

Die häufigste Ursache in unserem Kulturkreis ist die virusbedingte Hepatitis und ungezügelter Alkoholkonsum. In den europäischen Industrieländern ist mit ca. 50 Prozent der Alkoholmissbrauch die häufigste Ursache für Leberzirrhose.

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Die chronische Virushepatitis ist für rund 20 bis 30 Prozent der Erkrankung verantwortlich. Viren und Gifte können die Leberzellen nachhaltig schädigen. Man unterscheidet in mikronoduläre, makronoduläre und gemischtknotige Zirrhose.

In der Vorstufe der Leberzirrhose kommt es zur so genannten Leberverfettung, nachfolgend schrumpft die Leber und wird runzlig. Durch die Leberzellenschädigung kommt es zu anderen Körperfunktionsschädigungen.

Meist treten erst im fortgeschrittenen Stadium unterschiedliche primäre und sekundäre Symptome auf. Typisch sind Leberhautzeichen: Gefäßspinnen, Veränderungen der Fingernägel oder gerötete Handflächen.

Leberfunktionsstörungen bei der Entgiftung können unterschiedliche sekundäre Krankheitsbilder verursachen. Anhand der sog. Child-Pugh Score-Klassifikation kann eine Berechnung der Krankheitsverlaufsprognose errechnet werden. Man unterteilt in die Phasen A-C, wobei Patienten im Stadium C nur noch eine geringe Lebenserwartung haben.

Umfangreiche Untersuchungen sind notwendig

Über die Schädigung geben Untersuchungen wie Leber-Biopsie, Labor- und Ultraschalluntersuchungen Auskunft. Anhand der sogennanten Child-Pugh Score-Klassifikation kann eine Berechnung der Krankheitsverlaufsprognose errechnet werden. Man unterteilt in die Phasen A-C, wobei Patienten im Stadium C nur noch eine geringe Lebenserwartung haben. 

Therapien nach den Ursachen

Die Therapie muss auf die Ursachen, wie Alkoholmissbrauch, chronischer Hepatitis oder Autoimmunhepatitis ausgerichtet werden. Dabei sind alle leberschädigenden Faktoren zu isolieren. Im schlimmsten Fall muss eine Lebertransplantation durchgeführt werden.

Hier finden Sie Informationen zur Lebertransplantation 

Quelle: Veröffentlichung des Lebertransplantierte Deutschland e.V.

Vorsorgeuntersuchungen sind wichtig!

Regelmäßige Vosorgeuntersuchungen sollten beim Arzt durchgeführt werden. Rund 50 Prozent der Leberzirrhose-Fälle sind auf übermäßigen Alkoholkonsum zurückzuführen, deshalb sollte der Alkoholkonsum auf ein gesundes Maß beschränkt werden.

Was man präventiv tun kann

Wer regelmäßig Alkohol trinkt, sollte ganz aufhören oder zumindest alle paar Wochen eine „Trinkpause“ einlegen, damit sich die Leber erholen kann. Besonderen Wert sollte man auch auf die Ernährung legen. Gefährlich für den gesamten Organismus ist die Übersäuerung. Rund zwei Drittel der Ernährung sollte aus basenbildenden Lebensmitteln wie Obst- und Gemüse bestehen. Die Übersäuerung regen Nahrungs- und Konsummittel wie: Kaffee, Süßwaren, Schweinefleisch, Käse oder Eier an.

Homöopatische Hilfen

Sinnvoll ist zusätzlich eine homöopathische Entgiftungskur, die Leber und Nieren hilft. Bekannte Heilmittel aus der klassischen Homöopathie sind Nux vomica und Berberis vulgaris.

Sulfur (Schwefel) ist das bekannteste Mittel in der Homöopathie zur Entgiftung. Auch andere Krankheitsbilder wie Allergien, Schuppenflechte oder Asthma werden mit Sulfur-Heilmitteln behandelt.

Als entgiftende Mittel setzten Homöopathen auch die schwefelhaltige Aminosäuren Methionin und Cystein ein. Jede Entgiftung wird individuell bei einem Homöopathen auf die Person und seinen allgemeinen Gesundheitszustand abgestimmt.

Leberschädigungen können viele andere gesundheitliche Beschwerdenwie Allergien auslösen. Mit homöopathischen Arzneimitteln regt man auch die körpereigene Regulationskraft an.

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