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Schlaf Dich gesund!

Veröffentlicht am 05.08.2019

Tipps zum Ein- und Durchschlafen. 

Am Schlaf kann man nicht sparen

„Es ist ein Mythos zu glauben, dass man am Schlaf sparen kann“, stellte Professor Ingo Fietze, Leiter des Interdisziplinärischen Schlafmedizinischen Zentrums der Charité Universitätsmedizin Berlin, klar. Wer gesund bleiben will, sollte nach Empfehlungen der amerikanischen National Sleep Foundation pro Nacht durchschnittlich sieben bis acht Stunden schlafen. An diesem Wert sollte man sich ebenso gewissenhaft orientieren, wie man auch auf andere Gesundheitsparameter achtet, so der Experte. Der Schlaf ist demnach nicht weniger wichtig für die Gesundheit des Menschen als sein Blutdruck, seine Herzfrequenz, Blutzucker oder Blutfettwerte.

Schlechter Schlaf macht krank

Denn im Schlaf erneuert das Gehirn seine Leistungsfähigkeit. Der gesamte Organismus regeneriert sich. „Wenn man jahrelang sehr schlecht schläft, geht das an die Substanz und an die Lebenserwartung“, so der Berliner Wissenschaftler anlässlich des „Tags der inneren Balance“, der bereits zum sechsten Mal stattfand. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen klare Zusammenhänge zwischen Schlafmangel und Übergewicht, Bluthochdruck, Herzkreislauferkrankungen, Schlaganfall, Depressionen, geschwächten Abwehrkräften und erhöhter Sterblichkeit. Zudem gehen auch eine Reihe psychischer Störungen und kognitiver Beeinträchtigungen mit Schlafstörungen einher.

Stress hindert am Schlafen

Häufig sind zunehmender Stress am Arbeitsplatz, gestiegene Anforderungen und Leistungsdruck verantwortlich für Schlafstörungen. Professor Manfred Schedlowski, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Medizinische Psychologie und Verhaltensimmunbiologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen, beschrieb die Auswirkungen von akutem und chronischem Stress auf das körperliche und seelische Wohlbefinden. Insbesondere das Stresshormon Kortisol spielt hierbei eine Rolle und ist „ein Indikator dafür, dass ein Mensch unter Stress steht und in seinem psychischen Wohlbefinden beeinträchtigt ist“, so der Wissenschaftler. Entsprechend ist ein niedriger Kortisolspiegel am frühen Abend bzw. späten Nachmittag entscheidend für eine gute Schlafqualität. Da die persönliche Bewertung des Einzelnen eine große Rolle dabei spielt, wie sich Stress auf den Schlaf auswirkt, können eine veränderte Wahrnehmung und eine positive Einstellung zu einer Besserung beitragen.

Kortisol senken und besser schlafen

Zu einer Senkung des Kortisolspiegels kann in akuten Stresssituationen das natürliche Arzneimittel Neurexan® beitragen. Dies wurde in einer aktuellen Studie belegt.2 Das natürliche Arzneimittel ist zur Behandlung nervöser Unruhe und Schlafstörungen zugelassen. Im Experiment mussten sich die Teilnehmer zunächst in die Situation eines Bewerbungsgespräches begeben und anschließend eine komplizierte Rechenaufgabe lösen. Alle Teilnehmer reagierten mit einer Erhöhung der Herzfrequenz und des Blutdrucks sowie einer erhöhten Kortisolausschüttung. In der Gruppe, die Neurexan® einnahm, wurde eine deutlich niedrigere Konzentration des Stresshormons Kortisol im Speichel nachgewiesen.

Quellen

1 Pressekonferenz anlässlich des „Tag der inneren Balance“ 2017, 6. September 2017, München
2 Doering BK, Wegner A, Hadmitzky M, Engler H, Rief W, Schedlowski M: Effects of Neurexan in an experimental acute stress setting – An explorative double-blind study in healthy volunteers. Life Sciences (2016) 146: 139-147

Quelle: Biologische Heilmittel Heel GmbH, Baden-Baden, Juii 2019, Pressemeldung

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