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Gesund durch Kurorttherapien

Veröffentlicht am 24.10.2015

Seit dem Altertum dienen Kuren zur Linderung oder Heilung chronischer Leiden.

Natürliche Heilmittel vor Ort wie Heilwässer, Moore, Schlamm und Schlick gehören zur Kurorttherapie. Unter Balneologie versteht man die Bäderkunde.

Zu den therapeutischen Anwendungen werden vor allem heilende Quellen eingesetzt. Die wissenschaftliche Balneologie begründete der deutsche Arzt Emil Osann im 18. Jahrhundert. Zu den medizinischen Anwendungen in den Kurorten gehören traditionell Bewegungs- und Moorbäder und das Solebad.

Vielen Kurpatienten tut der vorübergehende Ortswechsel gut, da Sie damit Abstand gewinnen zum gewohnten Lebensumfeld mit den alltäglichen Belastungen. So fällt es auch leichter, eine ungesunde Lebensführung oder Ernährung umzustellen.

Nicht zuletzt hat auch der Klimawechsel einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf den gesamten Organismus. Die Anwendung von „Peloiden“ wie Moor, Schlamm oder Heilerden in Form von meist warmen Bädern oder Packungen trägt zur Entspannung der Muskulatur sowie zu verbesserter Durchblutung und Nährstoffversorgung bei.

Darüber hinaus bietet eine Kurorttherapie genügend Zeit und Raum für zusätzliche Physio-, Ergo-, Psycho- und andere Therapien, die in Kombination eine im wahrsten Sinne des Wortes ganzheitliche Behandlung sein können. Bedauerlicherweise bevorzugen die Krankenkassen heute eher eine wohnortnahe, ambulante Behandlungsform. Zwar ist es verständlich, dass angesichts knapper Finanzen im Gesundheitswesen hier gespart wird, aber die Jahrhunderte lange Tradition von Kurortbehandlungen zeigt, dass sich ein Klima- und Ortswechsel überaus günstig auf den gesamten Organismus auswirkt. In der Folge können so auch weitere Therapien überflüssig und möglicherweise auch hier Ausgaben gemindert werden.

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