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Aromatherapie als Teil der Pflanzenheilkunde

Veröffentlicht am 24.11.2015

Die Verwendung von ätherischen Ölen hat eine lange Kultur- und Medizingeschichte, die ursprünglich im alten Ägypten entwickelt wurde.

Beliebt ist die Aromatherapie bei vielen Menschen bis heute, da heilende Öle problemlos im Büro und zu Hause eingesetzt werden können. Im Büro werden bestimmte ätherische Öle vor allem in kreativen Berufen eingesetzt, sie fördern oft das psychische Wohlbefinden und die Entspannung. Allerdings sollten die anderen Mitarbeiter nicht unter den Düften leiden.

Verschiedene Pflanzenteile, je nach beruflichen und privaten Bedürfnissen, kann man in eine Duftlampe geben. Auch eine Schüssel mit heißem Wasser eignet sich für die ätherischen Öle. Sollten die Mitarbeiter diese Düfte nicht mögen (oder sogar allergisch reagieren), so kann man ein bis zwei Öltropfen auf ein Taschentuch geben und durch die Nase einatmen. Bei Duftlampen reichen oft schon 5 bis 15 Tropen.

Fotolia.com - © racamani Fotolia.com - © racamani Wohltuende Bäder mit ätehrischen Ölen

Die Aromatherapie mit ätherischen Ölen wird gerne in Form von Bädern verwendet. Hier gibt man zu den entspannenden Produkten oft Milch oder Honig als Träger der Öle hinzu. Beliebt sind Öle wie Mandelöle, Sonnenblumenöle oder Olivenöle.

Ätherische Öle gelten im Volksmund weitgehend als gesundheitlich unbedenklich, allerdings dürfen in Deutschland ätherische Öle gegen Krankheiten in Arzneien oder zur Förderung des Wohlbefindens nur von Ärzten mit Zusatzqualifikationen oder anerkannten Heilpraktikern verordnet werden. Die Ausübung der Aromatherapeuten muss durch eine berufsergänzende Ausbildung nachgewiesen werden. Vor allem auch das allergische Risiko sollte beachtet werden. Bei Kleinkindern sollte man auf den Einsatz der Aromatherapie auch bei Erkältungen verzichten. Besser also, mit den Experten den Einsatz der Aromatherapie im Büro und zu Hause besprechen.

Ätherische Öle in vielen Arzneiemitteln

Bei direkter Einnahme der ätherischen Öle kann es zu negativen Auswirkungen auf die Organe kommen, dies muss im Vorfeld mit den Experten besprochen werden. Heute sind in rund 2.000 Medikamenten ätherische Öle enthalten. Beschreibungen findet man im Deutschen Arzneibuch (DAB). Viele der Öle werden synthetisch hergestellt, nur wenige sind reine Naturprodukte. Grundsätzlich sind in Deutschland viele ätherische Öle frei verkäuflich, was eine gute Beratung aber nicht unwichtiger macht.

Ätherische Öle und Krankheitsbilder:

  • Lavendelöl und Melissenöl wirkt beruhigend  und krampflösend.
  • Jasminöl schwächt depressiven Verstimmungen ab.
  • Thymian aktiviert den Kreislauf.
  • Eukalyptusöl hat eine antiseptische Wirkung und wird oft bei Halsschmerzen und Bronchitis eingesetzt
  • Nelkenöl kann bei Glieder- und Kopfschmerzen helfen
  • Kiefernnadelöl wird häufig bei Entzündungen eingesetzt.
  • Ätherisches Pfefferminzöl wird antibakteriell verwendet, vor allem bei Schnupfen und Beschwerden im Magen- und Darmtrakt.
  • Salbeiöl ist ein klassisches Mittel bei Erkältungen.

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