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Traumata: Wenn sich der Hund verletzt

Veröffentlicht am 17.10.2015

Prellungen, Verstauchungen und akute Lahmheit treten beim Hund öfters auf.

Fotolia.com - © Rita Kochmarjova Fotolia.com - © Rita Kochmarjova

Hunde verletzen sich bei Rangeleien mit anderen Hunden, bei übermütigen Sprüngen oder bei Fehltritten öfters. Meistens ziehen dann die betroffenen Tiere die Beine hinterher und zeigen eine Lahmheit. Man spricht hier auch von einem akuten Trauma. Lahmt der Hund, sollte man besser einen Tierarzt aufsuchen, auch um Folgeschäden sofort entgegenzuwirken.

Traumata wie Prellungen oder Verstauchungen zeigen sich durch Lahmheit, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Besonders an den Gelenken kommt es oft zu spürbaren Schwellungen und Rötungen.

Bei leichten bis mittleren Traumata sieht man meistens nichts. Hier sind vor allem die Lahmheit und veränderte Verhaltensweisen Indizien für eine Verletzung. Bei stärkeren Quetschungen oder Prellungen entstehen in der Regel sichtbare Blutergüsse.

Selbst leichte Traumata können sich wie beim Menschen über mehrere Wochen hinziehen. Schmerzen und Bewegungseinschränkungen bleiben vor allem in den ersten Tagen nicht aus. Man sollte den Hund in dieser Zeit körperlich nicht überfordern.

Kurze Spaziergänge sind meistens problemlos möglich, allerdings nur bis zu dem Punkt, wo der Hund offensichtlich Schmerzen hat. Wie weit die körperlichen Belastungen gehen können, muss man je nach Diagnose mit dem Tierarzt besprechen. Zu frühe Mobilisierung kann im schlimmsten Fall, gerade an den Gelenken, Sehnen und Bändern, chronische Bewegungserkrankungen auslösen.

Was kann der Tierarzt tun?

Bei stärkeren Verstauchungen, Prellungen, Zerrungen oder bei der Ausrenkung eines Gelenks muss man zum Tierarzt, der neben der manuellen Untersuchung auch bildgebende Verfahren einsetzt. Ausgerenkte Gelenke können unter Narkose eingerenkt werden.

Kreuzbandrisse und andere schwere Verletzungen müssen meistens operiert werden. Nach dem Tierarztbesuch sollte man Kälteanwendungen bei leichten bis mittelschweren Traumen weiter durchführen, dies fördert den Heilungsprozess.

Soforthilfe

Bei akuten Traumata sollte man die betroffene Stelle ruhig stellen, kühlen und den Tierarzt aufsuchen. Sportsalben sind in der ersten Phase bei Verletzungen mit Blutergüssen und Schwellungen nicht gut, da sie die Durchblutungen anregen und die Entzündung noch verschlimmern. Wie bei Sportlern auch, setzt man heute in der modernen Medizin zuerst auf Ruhigstellung und Eispackungen. Eis sollte man nicht länger als 5 – 10 Minuten anwenden. Dann wieder die Verletzung kurz ruhigstellen und anschließend in Intervallen wieder Eispackungen auftragen.

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Was kann die Naturheilkunde leisten?

Bewährt haben sich homöopathische Mittel, die Phytotherapie und die Akupunktur. Gerade bei schmerzhaften Muskel- und Gelenkverletzungen hat sich die Akupunktur einen Namen auch in der Tierheilkunde gemacht.

Ein modernes homöopathisches Kombinationsmittel ist Traumeel, das es speziell für Tiere gibt. Traumeel gibt es als Gel, Tabletten und Tropfen. In akuten Fällen kann man Traumeel alle 30 Minuten geben. Es lindert die Schmerzen und unterstützt den Heilungsprozess. Später trägt man meistens die Salbe morgens und abends auf.

Zu beachten ist, dass es bei homöopathischen Mitteln zu einer Erstreaktion kommen kann, was mit der zeitweisen Verstärkung von Symptomen einhergeht.

Traumeel und andere homöopathische Komplexmittel der neuen Generation beinhalten mehrere Heilmittel, die auch flankierende Symptome bekämpfen und den Organismus stärken. Sie werden der neuen biologischen Medizin zugeordnet.

Die Biologische Medizin als homöopathische Therapielehre basiert auf der Erfahrung, dass das Heilvermögen für die meisten Krankheiten im Organismus als autoregulatives System vorhanden ist, aber bei Störungen Impulse von außen benötigt. Die biologische Medizin richtet sich in vielen Aspekten nach den Erfahrungen aus der Schulmedizin.

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