Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Gesundheit bei älteren Hunden

Veröffentlicht am 17.10.2015

Ältere Hunde brauchen mehr Aufmerksamkeit auch in Gesundheitsfragen. Heute werden die Hunde älter denn je.

Fotolia.com - @ Carola SchuppelFotolia.com - @ Carola Schuppel

Durch bessere Lebensbedingungen, gesünderes Futter und guter tierärztlicher Versorgung werden Hunde immer älter. Der älteste Hund der Welt, ein Australian cattle dog Bluey, wurde fast 30 Jahre und steht im Guinness-Buch der Rekorde.

Tierarztpraxen stellen sich zunehmend auf altersgerechte Behandlungsmethoden bei älteren Tieren ein. Neben dem Check des Allgemeinzustandes spielen in der Diagnose und Therapie vor allem die typischen Alterskrankheiten eine Rolle.

Generell altern große Rassen etwas schneller als kleinere Hunde. Das Altern und die Alterskrankheiten hängen aber sehr stark von den Rassen und unterschiedlichen Anatomien ab.

Im "Hunde-Seniorenalter" treten vor allem Probleme mit dem Bewegungsapparat, dem Herz-Kreislauf-System und den Nieren auf. Chronische Gelenkveränderungen (Arthropathien) sind für alte Tiere sehr schmerzhaft und schränken die Mobilität ein, was wiederrum andere organische Erkrankungen durch zu wenig Bewegung befördert. Große Hunde wie Doggen bekommen oft schon mit fünf Jahren die ersten Probleme.

Fotolia.com - © Sonja BirkelbachFotolia.com - © Sonja Birkelbach

Senioren-Kur für Hunde

Aus der modernen Homöopathie erwachsen ist die Biologische Seniorenkur. Hier werden moderne Komplexmittel verwendet, die speziell auf ältere Tiere und den häufigsten Alterskrankheiten zugeschnitten sind. Effektive und verträgliche Kombinationsmittel mit mehreren natürlichen Heilsubstanzen helfen den Hund fit zu bleiben.

Eine Kur dauert rund 4-6 Wochen, kann aber je nach Allgemeinzustand des Hundes verlängert oder in Intervallen wiederholt werden.

Man kann beim Tierarzt nach einer biologischen Seniorenkur mit Homöopathika nachfragen und die Arzneien individuell nach dem Gesundheitszustand anpassen. Homöopathische Arzneien wie Traumeel, Zeel oder Engystol haben in der naturheilkundlichen Tiertherapie einen guten Ruf.

Zusätzlich kann man bei Gelenkproblemen mit Akupunktur viel Erholsames erreichen

Optimale Tierhaltung im Alter

Wie bei Menschen werden auch Hunde im Alter zunehmend mit körperlichen Einschränkungen konfrontiert. Hunde können auch im Alter geistig abbauen und eigensinnig werden. Wichtig ist ein geregelter Tagesablauf und ein gewohntes Umfeld, das den alten Hund nicht überfordert. Fordern, aber nicht überfordern, ist hier der Grundsatz.

Viele Symptome bei Alterskrankheiten sollte man mit sanften Naturheilmittel bekämpfen, die keine belastenden Nebenwirkungen haben und langfristig eingenommen werden können. Es gibt spezielles Hundefutter für ältere Tiere.

Desto älter der Hund wird, desto mehr muss man ihn unterstützen. Man sollte alte Hunde vor Nässe und Kälte schützen und eventuell den Hund die Treppen rauf und runter tragen. Wichtig ist die besondere Aufmerksamkeit in Bezug auf körperliche Veränderungsprozesse wie Gewichtsverlust oder Verhaltensauffälligkeiten wie Aggressivität oder zunehmender Angst.

Das könnte Sie auch interessieren

Die Plattform "Homöopathie entdecken" stellt Informationen und Entwicklungen zur Homöopathie und zu homöopathischen Arzneimitteln bereit. Sie führt grundlegende Informationen, aktuelle Beiträge sowie häufige Fragen und Antworten zusammen.

Auf Social Media teilen