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Wenn die Füße schmerzen

Veröffentlicht am 01.12.2017

Fußschmerzen sind häufig für Betroffene schwer einzuordnen. Frauen leiden häufig an Mittelfußerkrankungen oder Fehlstellungen der Ballenzehen.

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Vielfältige Ursachen für Fußschmerzen

Es gibt gut ein Dutzend an häufigen Fußerkrankungen, die in der Regel nur durch einen Facharzt genauer beurteilt werden können, zu komplex ist das Fußgebilde. Frauen leiden sehr häufig an einer Fehlstellung der Großzehe im Großzehengrundgelenk. Man nennt dies auch umgangssprachlich Ballenzeh oder medizinisch Hallux valgus.

Frauen im Konflikt mit modischen High Heels und andauernden Fußschmerzen, sollten sich bei Fehlstellungen der Großzehen und anderer Fußleiden ihre Gedanken machen. Schmerzen lösen die ungesunden Schuhe durch Reibung aus, es kommt zur Entzündung des Schleimbeutels. Allerdings haben rund ein Viertel der Erwachsenen Probleme mit Fehlstellungen der Ballenzehen.

Mittelfußschmerzen durch ungesundes Schuhwerk

Häufig bei Frauen, und seltener bei Männern, sind Mittelfußschmerzen. Ursächlich für chronische Formen ist das Krankheitsbild Metatarsalgie. Stechende und brennende Schmerzen am Mittelfuß und den Zehen sind Symptome einer Mittelfußerkrankung.

Wenn man die ungemütlichen Schuhe auszieht, lassen die Schmerzen häufig schnell nach. Hier hat ein Orthopäde oder Sportmediziner die Möglichkeit einen Pincer-Test durchzuführen. Ursächlich sind oft schmerzhafte Verdickungen der Mittelfußnerven (Morton Neurom). Im Mittelpunkt der Therapie steht unter anderem die Erhaltung der Nerven.

Weitere Ursachen für Schmerzen an den Füßen

Weitere Ursachen für Fußschmerzen können sein: Ermüdungsbrüche durch Überbelastung und Stress, verkalkter Fortsatz am Fersenbein, eine Fußwurzel-Arthrose oder Spitz-, Hohl- und Spreizfüße.

Bei akuten Schmerzen kann man über einen kurzen Zeitraum rezeptfreie Schmerzsalben und Schmerzmittel mit Wirkstoffen wie Ibuprofen oder Paracetamol verwenden. Für Plattfüße und andere Fehlstellungen sind rezeptpflichtige orthopädische Einlagen sinnvoll.

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Entlastung der schmerzenden Füße durch sanfte Heilmethoden

Bei Menschen mit zu hohem Gewicht steht eine Diät im Vordergrund, so kann man aktiv die Gelenke, Muskeln, Bänder und Sehnen schonen. Ein Fitnesstraining zum Muskelaufbau ist ebenfalls gut für den Stütz- und Bewegungsapparat. Bequeme Lauf- und Hausschuhe sind für die Freizeit sinnvoll.

Sofern es sich nur um Schmerzen durch überbelastete Füße handelt, kann man sanfte Mittel zur Regenationen einsetzen. Es bieten sich homöopathische Heilsalben als moderne Kombinationsmittel mit mehreren Wirkstoffen an. Traumeel als modernes Homöopathika als Salbe oder Tabletten ist zum Beispiel ein bekanntes Arzneimittel bei akuten Muskel- und Gelenkentzündungen.

Bei schmerzhaften und entzündeten Gelenken, Muskeln, Bänder und Sehnen hat sich die Akupunktur in Verbindung mit homöopathischen Mitteln bewährt. Während die Akupunktur gezielt gegen die Schmerzen vorgeht, kann die Homöopathie die Abwehrkräfte aktivieren und entzündungshemmende Wirkungen befördern. Oft spritzen erfahrende Ärzte für Naturheilkunde und Naturheilkundepraktiker nach der Akupunktur noch Homöopathika zum Abklingen der Symptome.

Bei geschwollenen Gelenken kann sich auch die Kombination aus Akupunktur, Homöopathie und Schröpfen als sinnvoll erweisen. Bei geschwollenen Knöcheln hat sich die Osteopathie als manuelle Therapieform mit den Händen bewährt. Bei der Beurteilung spielen Faktoren wie die Mobilität oder die Gewebequalität eine wichtige Rolle.

Der Mensch wird als Ganzes (wie auch in der homöopathischen Konstitutionstherapie) gesehen und alle organischen Strukturen fallen in den Behandlung mit ein. Ziel ist es, gestörte Funktionen des Organismus wieder herzustellen. Etwa 5-10 Therapieeinheiten á 30 Minuten bis zu einer Stunde sind bei alternativen Heilverfahren wie Akupunktur, Homöopathie oder Osteopathie einzuplanen.

In bestimmten Krankheitsfällen können Kostenerstattungen oder Zuschüsse auch von gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Hier lohnt es sich nachzufragen.

Heiße Fußbäder mit natürlichen Zusätzen wie Pfefferminzöl oder Eukalyptusöl sind alte Hausmittel gegen gestresste Füße. Das Fußbad sollte nicht zu heißt sein und 10 Minuten reichen völlig aus. Wechselbäder schaffen sowohl durchblutungsfördernde  Verengungen als auch Erweiterungen und aktivieren die Blutgefäße.

Kälteanwendungen können gerade bei heißen Sommertagen die Füße entspannen. Kälteanwendungen wie Eiswasserfußbäder oder Eispackungen sollten nicht länger als 20 Minuten dauern. Regelmäßige Fußgymnastik und Fußpflege können ebenfalls helfen.

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Videos zu gymnastischen Fußübungen, zum Beispiel bei Venenleiden oder bei Senkfüßen
Quelle: YouTube

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