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Tennisarm - Schmerzhafte Überbelastung der Unterarm- und Handsehnen

Veröffentlicht am 02.08.2015

Überbelastungen einzelner Sehnen führen zum schmerzhaften Tennisarm. Betroffenen sind vor allem Sportler wie Tennisspieler oder Squash-Spieler.

Durch Überbelastungen von Muskeln und Sehnen, die unter anderem auch Finger- und Handgelenkbewegungen ermöglichen, kann es zu schmerzhaften Beschwerden durch einen Tennisarm (Epicondylitis humeri radialis) kommen.

Betroffen sind vor allem Sportler wie Tennisspieler, Badmintonspieler, Kanuten oder Volleyballer. Aber auch monotone Bewegungsabläufe, zum Beispiel bei der Computerarbeit im Büro, können die Sehnen am äußern Ellenbogenknochen leicht einreisen lassen. Die ersten Schmerzen fangen an zu ziehen, dann werden sie immer unangenehmer und strahlen in den Unter- oder Oberarm und teilweise bis ins Handgelenk aus.

Probleme haben betroffene Tennisspieler insbesondere, wenn sie bei gebeugten Armhaltungen den Schläger fest umgreifen. Im Alltag schmerzt der Tennisarm beim festen zugreifen.

Konservative Therapien mit Krankengymnastik

Zuerst steht die Schonung des Arms im Vordergrund. Verbände mit entzündungshemmenden und schmerzlindernden Salben können in der Anfangsphase helfen. Man versucht zuerst konservativ mit Physiotherapie die Beschwerden in den Griff zu bekommen. Viele schwören auf spezielle Dehnübungen, die man in der Krankengymnastik lernt und im Alltag leicht durchführen kann.
Ultraschall-, Elektro- oder Stoßwellentherapie können eventuell helfen.

Kortison spritzt man heute immer weniger, da in schweren Fällen Operationen sinnvoller erscheinen. Hier wird am Muskelansatz eine Kerbe in die Sehne eingekerbt. Ziel ist es, langfristig das Sehnengewebe zu entlasten. Im Gegensatz zu Operationen beim Golferellenbogen ist die Erfolgsquote bei Tennisarm-Operationen höher.

Sanfte Medizin in der Anfangsphase

Überbelastungen beim Sport oder im Alltag, die mit Schmerzen am äußern Ellenbogen einhergehen, sollte man sofort behandeln. Es bieten sich homöopathische Sportsalben mit Kombinationswirkstoffen an. Traumeel als homöopathische Salbe bei Sportverletzungen ist ein populäres Kombinationsmittel mit natürlichen Wirkstoffen wie dem Eisenhut, Beinwell oder der Ringelblume.

Man sollte die betroffenen Stellen nach dem Sport oder der Arbeit kühlen und einen Salbenumschlag anlegen. Kälteanwendungen sind in der Regel bei akuten Überbelastungen sinnvoller als Wärme.
Im Alltag kann man zur Stabilisierung und Schonung der betroffenen Muskeln und Sehnen Bandagen tragen.

Es gibt spezielle Bandagen für den Tennisarm in der Apotheke oder dem orthopädischen Fachhandel. Bei Sport kann man Tapen, Kinesiology Taping ist sehr beliebt bei Sportlern.
Bei stärkeren Schmerzen kann man mit Akupunktur gute Erfolge erzielen.

Sinnvoll kann zusätzlich beim Facharzt oder beim Heilpraktiker die Gabe von homöopathischen Mittel sein. Sie hemmen nach der Akupunktur zusätzlich die Entzündungsherde und aktivieren die körpereigenen Abwehrmechanismen.

Zusätzlich sollte man leichte Dehnübungen täglich machen und sich über spezielle Muskelaufbautrainings informieren. Viele Betroffene leiden lange Zeit unter den Tennisarmsymptomen, insbesondere dann, wenn sie sich nicht operieren lassen wollen und ihren üblichen Alltag weiterführen. Alternative Heilverfahren wie Akupunktur oder Homöopathie können auch bei chronischen Leiden die Beschwerden lindern.

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Videos zu Dehnübungen beim Tennisarm
Videos zum Taping beim Tennisarm
Quelle: YouTube

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