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Hilfe bei Verstauchungen, Zerrungen und Prellungen

Veröffentlicht am 01.08.2015

Vor allem schmerzhafte Prellungen und Zerrungen gehören zu den häufigsten Sportverletzungen, die man natürlich behandeln kann.

Prellungen und Verstauchungen kommen im Sport oder im Garten und Haushalt häufig vor und können nebenwirkungsfrei mit sanften Heilmitteln therapiert werden. Stürze oder Schläge drücken zum Beispiel Muskeln, Sehnen und Bänder auf tiefere Strukturen wie Knochen und Gelenke. Dies führt durch ausströmende Flüssigkeiten der Blut- und Lymphgefäße zu den typischen Blutergüssen.

Muskel-, Gelenk- und Knochenprellungen sind schmerzhaft, lassen sich aber meistens gut auskurieren. Schwere Verletzungen wie Bänderrisse und Muskelbündelrisse bemerkt man meistens schon beim Abtasten oder durch heftige Belastungsschmerzen und müssen natürlich durch einen Arzt behandelt werden.

Eispackungen und Kompressionsverbände helfen sofort

Stärkere mechanische Verletzungen zeigen sich durch Blutergüsse, die man akut mit Eis kühlen muss. Eispackungen sind als Soforthilfe besonders wichtig, da die Kühlung die Blutgefäße verengt und so weniger Flüssigkeit ins Gewebe gelangt. Bei schmerzhaften Prellungen ist Kühlung (nicht Wärme!) das beste und hilft auch gleichzeitig sensorisch den Entzündungsprozess zu unterstützen.
Mit elastischen Binden kann man leichte Spannung auf die betroffene Stelle ausüben.

Ein Druckverband mit Eispackungen ist die beste Lösung, um gleich entzündungshemmende und schmerzlindernde Heilungsprozesse einzuleiten.

Eispackungen sollte man rund 10 Minuten auflegen. Man sollte die Eispackungen nie direkt auf die Haut legen, sonst kann es zu Hautverletzungen kommen. Verletzte Beine und Arme besser hochlagern, damit die Flüssigkeit über die Lymphbahnen besser abtransportiert wird.

Beim Sport sollte man Prellungen oder Zerrungen ernst nehmen und besser Schluss machen. Jede Minute und Stunde, die man verliert, verzögert den Heilungsprozess. Sehr große und heftige Blutergüsse sollte man unbedingt vom Arzt untersuchen lassen. Oft hat die Gewalteinwirkung dann Gelenk- und Knochenschäden ausgelöst oder zu Muskel-, Sehnen- und Bänderrissen geführt.

Sportsalben nicht im akuten Verletzungsfall

Viele Sportler reiben sich nach Verstauchungen, Prellungen und Zerrungen sofort mit einer entzündungshemmenden Sportsalbe ein: schlecht, denn so wird die Durchblutung noch mehr angeregt und es kann zu einer höheren Flüssigkeitsansammlung kommen. Das Resultat kann man an einer starken Schwellung sehen.

Viele Sportmediziner neigen dazu, die erste Erholungsphase über rund zwei Tage zu definieren. Man sollte also bei Verletzungen mit Blutergüssen die Sportsalben erst am dritten Tag verwenden.
Sinnvoll sind natürliche Sportsalben wie das homöopathische Arzneimittel Traumeel S Creme, das es auch als Tabletten gibt. Homöopathen setzten Beinwell D6 bei Verletzungen wie Prellungen am Knochen und Gelenk ein.

Viele schwören auch auf Pferdesalbe mit entzündungshemmenden Inhaltsstoffen wie Arnika. Heilverfahren wie Akupunktur und Osteopathie können zusätzlich bei schmerzenden und geschwollenen Verletzungen helfen.

Nimmt die Schwellung und der Schmerz merklich ab, kann man langsam anfangen die Körperpartien wieder zu belasten. Es gibt hier keine generellen Empfehlungen. Bei schweren Bänder- und Muskelverletzungen kann es mehrere Wochen dauern, bis man langsam mit dem Aufbautraining beginnen kann. Dort, wo stechende Schmerz offensichtlich beginnen, sollte mit der Belastung auch Schluss sein.

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Quelle: YouTube

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