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Das Leid mit dem Rücken

Veröffentlicht am 20.10.2017

Rückenschmerzen sind zur Volkskrankheit geworden. Viele Beschwerden lassen sich gut mit sanften Methoden behandeln.

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Es gibt Leiden, da braucht man keine Statistik bemühen: Rückenschmerzen kennen wir alle. Sofern die Schmerzen im Rücken keiner schweren Grunderkrankung, wie Autoimmunkrankheiten oder degenerativen Prozessen an den Gelenken oder Bandscheiben geschuldet ist, ist die bittere Wahrheit, dass wir uns mehr bewegen müssen und gezielt bestimmte Muskelgruppen trainieren müssen.

Was oft unterschätzt wird sind die komplexen Zusammenhänge, die unseren Stütz- und Bewegungsapparat ausmachen. Bei Männern sind es oft die verkümmerten Bauchmuskeln unter dem Bierbauch, die sich auch auf die Vitalität des Rückens auswirken. Bei Frauen mit größeren Brüsten sind Partien der Rückenmuskulatur gefragt. Auch wenn die Nachricht viele melancholisch stimmt, man muss seinen Hintern vom Bürostuhl und Sofa hieven und mehr für seinen Körper tun!

 

Sanfte Hilfen müssen ganzheitlich wirken

Natürlich ist es normal, dass man bei leichten und mittleren Schmerzen erstmal zur Apotheke läuft und sich Schmerzmittel besorgt. Die helfen in der Regel über die erste Zeit gut hinweg. Das Problem löst man dadurch doch nicht und die Schmerzen kommen zurück. Rückenschmerzen sind ein Indiz dafür, dass schon viel passiert ist. Die Gelenkknorpel sind nicht mehr vital, die Muskel verkümmert und verspannt und die Bänder, vor allem die Sehnen, wie ein trockner Kaugummi zusammengezogen. Kurzum: es schmerzt.

Alternative Heilmittel sollten im besten Fall sowohl die Beschwerden lindern als auch einen positiven Effekt auf den Organismus ausüben. Gezielte Rückenschulungen, allgemeines Muskelaufbautraining, Bewegung oder Sport und alternative Verfahren wie Akupunktur, Massagen oder Homöopathie sind ein guter Weg.

Bei akuten Schmerzen hat man mit Akupunktur gute Erfahrungen gemacht. Wer Angst vor Nadeln hat, kann auch andere Verfahren bemühen. Es gibt zum Beispiel Laserakupunktur bei sensiblen Körperregionen.

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In der modernen Homöopathie mit Kombinationsmittel (mehrere kombinierte Heilmittel) setzt man neben der Symptombekämpfung auf die Förderung der körpereignen Abwehrprozesse.
Im Vordergrund bei Schmerzen steht allerdings bei Ärzten für Naturheilkunde und Naturheilkundepraktikern die Linderung der akuten Rückenschmerzen.

Vorteil der Kombinationsmittel ist, dass auch Einsteiger in die Homöopathie so Zugang zu Arzneien bekommen, die mehrere natürliche Heilmittel beinhalten und die Dosierung leicht zu verstehen ist. Mehrere Einzelmittel zu mischen und sie richtig zu potenziere, sollte einem Homöopathen überlassen werden.

Meistens bieten fachkundige Naturheilkundler beides an: Akupunktur und Homöopathie, beziehungsweise die Traditionelle Chinesische Medizin. Sinnvoll ist ein ganzheitliche Behandlung vor allem, wenn andere körperliche und seelische Defizite hinzukommen. Bei geschwollen und schmerzenden Fußgelenken (oft ohne eindeutige Diagnose) zum Beispiel.

Muskelschmerzen und Flüssigkeitsansammlungen

Bei Muskel- und Gelenkproblemen kann hier auch Schröpfen zusätzlich zur Akupunktur sinnvoll sein. In Körperregionen, meistens in den Beinen und Armen, wo sich schmerzhaft viel Flüssigkeit angesammelt hat, kann eine manuelle Lymphdrainage (ML) Hilfe bringen. Auch Verletzungen durch Muskelfaserrisse oder Nackenschmerzen durch Schleudertraumen können mit ML gut behandelt werden.

Oft lösen Blockaden in den Gelenken der Wirbelsäule Muskelschmerzen aus. Viele Menschen, die eine verkümmerte Nackenmuskulatur haben, bekommen mit den Halswirbeln Probleme. Hier kann ein Chiropraktiker helfen (s. Artikel Chirotherapie in der Rubrik Alternativmedizin).
In der Traditionellen Chinesischen Medizin spielt der ungestörte Fluss der Lebensenergie die zentrale Rolle. In der TCM gibt es viele Aspekte wie Psyche, Ernährung, Atmung, Gewebsbeschaffenheit oder lokale Muskelregionen, die mit spezifischen Krankheiten „kommunizieren“. Krankheit wird als ein Prozess verstanden, in dem das Immunsystem als zentrale „Abwehrleitstelle“ sich gegen die Probleme wehrt.

Man setzt hier auf einen langfristigen Erfolg, der wie in der Homöopathie, den Menschen als Ganzes sieht. Physiotherapeutische Verfahren wie Akupunktur, ausleitende Verfahren oder die chinesische Phytotherapie werden nach seelischer und körperlicher Konstitution, sozialer Konditionierung und lokaler Schmerzmuster kombiniert. Verfahren wie die chinesische Heillehre machen vor allem auch für Schmerzpatienten Sinn, die über längere Zeit Schmerzmittel genommen haben oder operiert wurden und immer noch unter Schmerzen leiden.

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Quelle: Youtube

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