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Wenn man nicht zur Ruhe kommt

Veröffentlicht am 16.04.2017

Hektik und Stress im Berufs- und Privatleben führt bei Millionen zur nervösen Unruhe, die man sanft behandeln kann.

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Nervöse Unruhe ist eine Volkskrankheit geworden, die mit vielen psychosomatischen Beschwerden einhergehen kann. Schlafstörungen ebenso wie diffuse Alltagszuängste und depressive Verstimmungen sind häufig Begleiterscheinungen der innerlichen Unruhe.

Unruhe kennt viel Auslöser

Die Auslöser der nervösen Unruhe können sehr vielschichtig sein. Heute haben Millionen von Bürgern vor allem Existenzängste oder leiden unter Zeitdruck. Ein großes Thema ist im Berufsleben vor allem das Thema Mobbing. Mobbing ist kein Kavaliersdelikt mehr und wird in Ländern wie Deutschland inzwischen rechtlich geahndet - zumindestens die damit verbunden Vergehen. Zunehmend sind es Umweltfaktoren wie Lärm, die Unruhe begünstigen, ohne dass die Betroffen diese Ursachen immer ganzheitlich reflektieren können.

Unruhe ein Symptom bei Hormonumstellungen

Nervöse Unruhe kann in den Wechseljahren durch Hormonumstellungen ausgelöst werden. Viele Frauen haben auch in der Menstruation leichte Beschwerden mit Unruhe und Reizbarkeit. Nervöse Unruhe und Hyperaktivität kennt man als Symptome bei psychischen Erkrankungen wie dem Burn-out-Syndrom oder den anfänglichen Stadien von depressiven Verstimmungen.

Unruhe mit Nervosität und Konzentrationsschwäche tritt in allen Altersschichten und sozialen Milieus auf. Sehr wichtig sind die Ursachenforschung und ein aufgeschlossener Umgang mit Therapieansätzen.

Zur Entspannung braucht man vor allem Ruhe, die man vor allem Zuhause findet. Man kann bewusst zum Beispiel das Handy ausschalten und auf Reizüberflutungen durch Fernsehen und Radio verzichten. Sehr wichtig ist vor allem die Harmonie zwischen Geist und Körper.

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Entschleunigung heißt das Zauberwort

Wer abends von den Anforderungen des Tages erschlagen ist, sollte nicht noch übertrieben Sport betreiben. Oft reicht ein Spaziergang in der Natur aus, um wieder etwas zur Ruhe zu finden. Spazierengehen ist ein einfaches Hausmittel, um wieder seine Gedanken zu sortieren. Missmut und nervöse Unruhe verspüren viele Menschen, vor allem in den dunklen Jahreszeiten.

Um sich zu Hause zu entspannen, helfen zum Beispiel ätherische Öle als Badezusatz. Man kann natürlich auch in Bäder oder Saunen gehen, um das Immunsystem zu aktiveren und sich zu entspannen. Heute hat man auch die Möglichkeit sich mit speziellen Entspannungsmusiken zu entschleunigen.

Bei nervöser Unruhe sollte man zuerst sanfte Behandlungen ausprobieren. Es bieten sich zum Beispiel Entspannungsmethoden wie Autogenes Training, Yoga, Biofeetback-Therapien oder Muskelentspannungstherapien an.

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Psychosomatische Beschwerden, ein klassisches Gebiet der Homöopathie

Auch homöopathische Produkte können sanft und wirkungsvoll helfen, um das Gleichgewicht wieder zu finden. Die Homöopathie kennt zahlreiche natürliche Wirkstoffe, die gegen nervöse Unruhe und Schlafstörungen helfen. Homöopathische Produkte können auch im akuten Fall angewandt werden.

In der Homöopathie fallen Beschwerden wie Unruhe unter die Krankheitsphase, wo der Körper noch versucht die körperlichen Beschwerden selbst zu bekämpfen. Die Stärkung der Selbstheilungskräfte ist deshalb aus homöopathischer Sicht besonders wichtig.

Gegen Unruhe und Nervosität gibt es homöopathische Kombinationsmittel aus der Apotheke. Wirkstoffkombination in modernen Komplexmittel mit Hafer, Kaffeesamen oder der Passionsblume wirken beruhigend. Homöopathische Komplexmittel gegen Unruhe beinhalten Heilmittel, die nach dem Grundsatz "Gleiches wird durch Gleiches geheilt" zusammengestellt werden.

Kannten schon die Indianer: die Passionsblume

Ein klassisches Heilmittel in der Pflanzenheilkunde und Homöopathie ist die Passionsblume. Schon die Indianer nutzten die heilende oder berauschende Wirkung der Passionsblume. In der europäischen Heilpflanzenkunde wird die Passionsblume gerne gegen Schlafstörungen verwendet.Zur homöopathischen Aufbereitung wird das frische Kraut verwendet. Hauptanwendungsgebiete sind hier Schlafstörungen, Krampfleiden und Unruhezustände.

Natürliche Arzneien sind bei Unruhe sinnvoll, da man am nächsten Tag nicht Müde ist und die Nebenwirkungen weniger bis gar nicht ausgeprägt sind. Schulmedizinische Medikamente wie Antidepressiva, die gerne bei Niedergeschlagenheit und depressiven Phasen verschrieben werden, haben Nebenwirkungen und führen oft zur Abgeschlagenheit am nächsten Tag.

Viele Antidepressiva können abhängig machen und sind im Straßenverkehr gefährlich. Menschen mit wiederkehrenden depressiven Episoden sollte auf jeden Fall ein Arzt oder Psychotherapeut aufsuchen.

Oft haben die betroffenen Menschen Probleme, die Krankheitsbilder richtig zu reflektieren und brauchen professionelle Hilfe.

Das vermeidliche Müdigkeits- und Entspannungsmittel Alkohol sollte man meiden. Alkohol löst keine seelischen und körperlichen Probleme und führt, vor allem in größeren Mengen, zu Einschlaf- und Durchschlafstörungen.

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