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Röteln meistens ohne typische Symptome

Veröffentlicht am 07.04.2016

Viele Kinder zeigen bei Röteln keine sichtbaren Krankheitszeichen und übertragen unerkannt die Viren durch Husten, Niesen oder Küssen weiter.

Röteln gehören zu den klassischen Kinderkrankheiten, die durch Viren ausgelöst werden. Die Infektion verläuft in der Regel leicht und geht mit Symptomen wie Hautausschlägen, Fieber und charakteristischen Vergrößerungen der Lymphdrüsen am Hals und vor allem am Nacken einher.

Rund eine Woche vor dem Auftreten des charakteristischen Hautausschlags, und rund eine Woche nach dem Abklingen, ist die Infektion besonders ansteckend. Der typische Hautauschlag mit ovalen roten Flecken zeigt sich meistens zuerst am Gesicht und Rumpf.

Werden Babys mit Röteln bereits im Mutterlieb infiziert, so können sie den Virus über Nasen- und Rachensekrete oder den Urin rund ein Jahr an Dritte übertragen. Die Inkubationszeit bei Röteln liegt meistens zwischen drei und vier Wochen.

Röteln in der Schwangerschaft gefährlich

Gefährlich sind Röteln vor allem für schwangere Frauen in den ersten drei Monaten. Das Kind kann in dieser Phase durch die Vireninfektion erheblich gefährdet werden. Für Kinder und Erwachsene gibt es empfohlene Impfungen.

MMR-Impfstoff gegen Röteln

In Deutschland wird ein MMR-Kombinationsimpfstoff verwendet. Laut der Ständigen Impfkommission (STIKO) ist die erste Gabe des MMR-Impfstoffs im Alter von 11–14 Lebensmonaten und die zweite Gabe im Alter von 15–23 Lebensmonaten zu empfehlen (St. 2015). Im selben Alter wird auch die Impfung gegen Varizellen empfohlen. Die zweite Impfung kann vorzugsweise mit dem MMR-Varizellen(MMRV)-Impfstoff durchgeführt werden. Das Immunsystem der Kinder verkraftet in der Regel sowohl spezielle Einzelimpfstoffe als auch Kombinationsimpfstoffe gut.

 

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Behandlung der Infektion

Eine spezielle Therapie gegen Röteln gibt es nicht. Symptome wie Fieber, Hautauschlag und Unruhe kann man mit homöopathischen Kombinationsmitteln sanft therapieren. Begleitend können auch homöopathische Mittel zur Stärkung der Selbstheilungskräfte eingesetzt werden.

Symptome wie Fieber oder Schlafstörungen kann man mit Kinderarzneimitteln behandeln. Biologische Heilmittel Heel stellt als erster Hersteller homöopathische Kombinationsmittel für Säuglinge und Kinder her (Bambini Kinderarznei).

Ein bekanntes Mittel bei grippalen Symptomen ist Engystol, das natürliche Wirkstoffe wie Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria) oder Schwefel (Sulfur) enthält. Zu den allgemeinen Maßnahmen bei Kinderkrankheiten gehören vor allem Bettruhe, Reizabschirmung und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

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Informationen zu Röteln bei Kindern auf impfen-info.de

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