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Mumps und Drei-Tage-Fieber

Veröffentlicht am 07.04.2016

Mumps oder umgangssprachlich der „Ziegenpeter“ ist eine häufige Viruserkrankung, die vor allem im Winter und Frühjahr bei Kindern im fünften und neunten Lebensjahr auftritt.

Jungen sind von Mumps-Infektionen häufiger betroffen als Mädchen. Übertragen wird die Kinderkrankheit durch den Mumpsvirus. Das Sekret wird über Husten oder Niesen auf die Kinder übertragen. Im Normalfall verläuft Mumps harmlos, allerdings kann die Infektionskrankheit später ursächlich sein für Folgeerkrankungen wie Hörschäden oder Einschränkungen der Zeugungsfähigkeit, was vor allem bei Mädchen auftritt.

Grundsätzlich sollte man bei allen Kinderkrankheiten zur Sicherheit den Kinder- und Jugendarzt aufsuchen. Kinder, die Rahmen des MMR-Impfschutzes (Kombinationsimpfstoff Masern, Mumps, Röteln) geimpft wurden, sind in der Regel kaum anfällig für die Virusinfektion.

Mumps und die Symptome

Mumps beginnt mit unspezifischen Beschwerden wie Kopf- und Gliederschmerzen oder Fieber. Häufig nach zwei Tagen kommt es zum Anschwellen einer Ohrspeicheldrüse. Das Kauen und Schlucken fällt den Kindern dann sehr schwer und die typischen Hamsterbacken treten auf.

Bei manchen Kindern ist die zweite Ohrspeicheldrüse nach zwei bis drei Tagen betroffen. Ohrenschmerzen löst der Druck auf den Gehörgang aus. Meistens nach rund sieben Tagen schwillt die Ohrspeicheldrüse wieder ab und das Essen ist schmerzfreier möglich.

Das mäßige Fieber kann schon nach drei bis vier Tagen abklingen. Bei mehr als einem Drittel der betroffenen Kinder treten leichte Beschwerden bei Mumps auf und nach maximal 14 Tagen ist die Infektion überstanden. Bei Kleinkindern mutet der Ziegenpeter oft wie eine gewöhnliche Atemwegserkrankung an.

Sanfte Mittel zum Auskurieren

Zu den allgemeinen Maßnahmen bei Mumps gehören Bettruhe, eine leichte Kost und das Anlegen von feucht-warmen Kompressen. Mit homöopathischen Komplexmitteln kann man bei leichten Mumpsformen gut therapieren.

Zur unterstützenden Heilung bieten sich homöopathische Kombinationsmittel an, die bei erkältungsbedingten Entzündung der Atemwege oder grippaler Infekten mit Fieber eingesetzt werden. Neue homöopathische Mittel für Kinder gibt es für psychosomatische Beschwerden wie Unruhe oder Schlafstörungen.

Um das Immunsystem zu aktivieren und die Entzündung einzudämmen, bieten sich homöopathische Produkte wie Engystol an. Das Präparat hemmt in den ersten Tagen der Erkrankung die Virusvermehrung und fördert die Abwehrmechanismen bei fortschreitender Erkrankung.

Drei-Tage-Fieber

Das Drei-Tage-Fieber ist eine typische Virusinfektion, die bei Kindern bis zwei Jahren, und besonders oft bei Säuglingen in den ersten sechs Monaten, auftritt. Hohes Fieber mit Symptomen wie Husten, Schnupfen und später rötelartige Hautausschläge können auftreten. So schnell die Symptome auftreten, so schnell verschwinden sie in der Regel wieder.

Hohes Fieber kennzeichnend

Gekennzeichnet ist die hochansteckende Virusinfektion durch das hohe Fieber, das nach drei bis vier Tagen wieder verschwindet. Zwischen der Infektion mit den menschlichen Herpesviren und dem Ausbruch der Krankheit können rund zwei Wochen vergehen.

Drei-Tage-Fieber gehört zu den harmloseren Infektionen. Oft sind die Symptome bei den Kindern wenig ausgeprägt. Zu den Komplikationen zählen Fieberkrämpfe, die durch den Kinder- und Jugendarzt untersucht werden sollten. Einmal mit dem menschlichen Herpesvirus infiziert, sind die Kinder lebenslang immun gegen Neuinfektionen.

Fieber senken

Drei-Tage-Fieber wird symptomatisch behandelt. Bei vielen Kindern reicht die Immunantwort des Kindes durch Antikörper aus. Im Vordergrund beim Heilungsprozess stehen vor allem die Senkung des Fiebers und die Zuführung ausreichender Flüssigkeit. Fiebersenkende Medikamenten und feuchtwarme Wickel können den Heilungsprozess unterstützen. Es bieten sich sanfte homöopathische Präparate wie Gripp-Heel als Kombinationsmittel an.

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