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Leichte Hautverletzungen sanft behandeln

Veröffentlicht am 02.08.2016

Kleinere Hautverletzungen kommen bei Kindern häufig vor und können mit pflanzlichen Heilmitteln und homöopathischen Arzneien gut behandelt werden.

Kleine blutende Schnittwunden sollte man unter laufendes kaltes Wasser halten, das stoppt die Blutung und wäscht Erreger aus. Oft reicht es aus die Blutungen zu stoppen, indem man die Gliedmaßen nach oben hält. Eine Mischung aus Honig und Meerrettich im 9:1-Mischungsverhältnis kann die Wundheilung fördern. Zur Desinfektion (sofern nichts anderes vorhanden ist) kann man hochprozentigen Schnaps äußerlich verwenden.

Auf kleine Wunden kann man Teebaumöl auftragen. Ein altes Hausmittel bei Wunden ist auch Johanniskraut. Es wirkt sich vor allem positiv auf die Wundheilung aus. Ringelblumensalbe oder Kamillentee sind ebenfalls klassische Hausmittel bei vielen Hautverletzungen.

Frische Luft lässt die Wunden besser verschorfen. Rund eine Woche dauern leichtere Hautverletzungen an. In der Regel heilen desinfizierte Wunden bei Kindern ohne Narben gut ab. Eine hohe Infektionsgefahr besteht bei Kratzern oder leichten Bissen von Haustieren. Hier sollte man besser zum Arzt gehen.

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Tierblessuren kann man mit einer dreiprozentigen Wasserstoffperoxid-Lösung ausspülen. Druckverbände bieten sich bei stark blutenden Wunden an. Offene Wunden, große Platzwunden oder große Hautaufschürfungen sollte man vom Arzt behandeln lassen. In diesen Fällen ist das Infektionsrisiko groß.

Zu den sanften Arzneien einer Hausapotheke sollten auch homöopathische Arzneien gehören. Für den täglichen Gebrauch bieten sich moderne Komplexmittel mit natürlichen Heilmitteln an. Ein bekanntes Kombinationsmittel ist Traumeel. Es wirkt als Salbe bei verschiedenen Hautverletzungen. Auch Prellungen, Blutergüsse oder Verstauchungen lassen sich der homöopathischen Salbe gut behandeln.

Bei Hautverletzungen hilft auch die Calendula-Salbe-Heel S. Komplikationslos heilen oft auch blaue Flecken ab. Homöopathische Komplexmittel kann man auch flankierend zu konservativen Medikamenten bei Brüchen einsetzen. Hier steht vor allem die Förderung der kindlichen Selbstheilungskräfte im Vordergrund.

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