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Infektionen mit Fieber

Veröffentlicht am 07.04.2016

Fieber kommt bei Babys und Kindern häufiger vor als bei Erwachsenen und ist zunächst eine sinnvolle Reaktion des Organismus zur Aktivierung der körpereigenen Abwehrzellen gegen Fremderreger.

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Bei Kindern kommen vor allem Virusinfektionen sehr häufig vor. Bei Kindern sind Temperaturen von 36,6° bis zu 38° Grad normal. Generell spricht man ab 37,9° über erhöhte Temperatur, ab 38,5° über Fieber und ab 39 Grad Celsius über hohes Fieber.

Morgens ist die Temperatur etwas niedriger als am Abend. Aktive Kinder haben oft eine etwas erhöhte Temperatur als normal. Von Hyperthermie, einer nicht-physiologischen Überwärmung des Organismus, spricht man bei 41° Celsius.

Kinder reagieren auf Fieber sehr unterschiedlich. Oft treten Symptome wie: falle Hautfarbe, Schüttelfrost, Appetitlosigkeit, Hautausschläge oder lethargisches Verhalten auf. Manche Kinder sind trotz Fieber aber noch putzmunter und machen keinen schwerkranken Eindruck.

Wann zum Arzt?

Zum Kinder- oder Jugendarzt sollte man gehen, wenn die Temperatur 39 Grad und mehr beträgt, es zu Ausfälligkeiten wie Hautausschläge oder Schüttelfrost kommt oder wenn das Kinder zu Fieberkrämpfen neigt. Den Arzt sollte man auch aufsuchen, wenn das Fieber bei Kleinkindern über mehr als zwei Tage geht oder bei älteren Kindern über drei Tage.

Messungen der Körpertemperatur kann man bei Kindern rund 20-30 Minuten nach den Essen durchführen. Temperaturmessungen am Darmausgang sind am genausten. Man kann die Temperatur bei Kindern auch im Mund messen, dabei wird die Spitze des Thermometers unter die Zunge platziert. Am ungenauesten sind bei kleinen Kindern Messungen unter der Achselhöhle.

Körper arbeitet auf Hochtouren

Bei Fieber arbeitet der Körper auf Hochtouren, um die schädliche Erreger zu bekämpfen. Nach Rücksprache mit dem Arzt sollten Kinder viel Bettruhe genießen, ausreichende Flüssigkeit zu sich nehmen und abgeschirmt von Reizüberflutungen sein. 

Dass Kinder appetitlos bei Fieber sind, ist normal. Hier ist vor allem wichtig, dass die Kinder viel trinken. Es bieten sich Tees, Wasser oder Fruchtsäfte an, je nachdem was das Kind verträgt. Wadenwickel können ebenso hilfreich bei Fieber sein wie homöopathische Mittel.

Bei Fieber durch Zahnungen sind vor allem Präparate mit Kamille als Naturheilmittel sinnvoll. Homöopathische Komplexmittel eignen sich gut bei grippalen Infekten mit Fieber. Mittel wie Gripp-Heel mit verschiedenen homöopathischen Einzelmitteln sind gut verträglich und können nach Rücksprache mit dem Arzt auch flankierend zu schulmedizinischen Medikamenten eingenommen werden.

Erhöhte Infektanfälligkeit

Kinder sind vie lmehr von Infekten betroffen als Erwachsene. Bei Kleinkindern gelten bis zu 10 Infekte im Jahr als normal. Viele umweltbedingte Einflüsse sind dem kindlichen Immunsystem ausgesetzt. Besonders im Winter bei schlecht gelüfteten Räumen ist die Ansteckungsgefahr hoch und kommen Infekte öfters vor. Atemwegsinfekte kommen bei Kindern sehr häufig vor. Eine erhöhte Infektanfälligkeit kann auch bei Kindern auf psychischen Stress zurückzuführen sein, was neuere Studien belegen.

Homöopathische Kombinationsmittel helfen sanft

Bei Atemwegsinfekten oder auch Beeinträchtigungen des Immunsystems durch psychischen Stress können homöopathische Mittel gut helfen. Es gibt auch spezielle Arzneien als homöopathische Komplexmittel, zum Beispiel in der Kinderproduktlinie Bambini von Heel.

Homöopathische Kombinationsmittel sind bei Eltern beliebt, da sie das Immunsystem stärken und nebenwirkungsärmer sind als viele schulmedizinische Medikamente.Komplexmittel werden nach dem Alter der Kinder und der richtigen Dosierung in den Beipackzetteln beschrieben.

Sonnenhut stärkt die Abwehrkräfte

Eine wirksame Heilpflanze, die auch in homöopathischen Kombinationsmitteln vorkommt, ist der Sonnenhut. Der Sonnenhut ist bekannt für die Stärkung der Abwehrkräfte. Neben homöopathischen Kombinationsmittel aus der Apotheke gibt es auch homöopathische Einzelmittel, die sich für Kinder in einer niedrigen Dosis eignen. Hier sind vor allem auch entgiftende Substanzen langfristig hilfreich. Man sollte sich von kompetenten Ärzten, Apothekern oder Naturheilpraktikern beraten lassen.

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