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Vielfältige Ursachen bei Schwindel

Veröffentlicht am 19.03.2016

Besonders junge Frauen und Frauen im Klimakterium leiden an Schwindel. Die Ursachen sind vielschichtig.

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Verschiedene Formen von Schwindel

Schwindel in einer Richtung nennt man Drehschwindel. Bewegungs- und Sprechstörungen sowie Taubheitsgefühle treten beim Drehschwindel häufig auf. Mit zunehmenden Alter spielt das Gleichgewichtssystem hier eine Rolle. Dreht sich alles und ist die Kopflage gleich, spricht man bei älteren Menschen vom Lagerungsschwindel.

Schwindel bei jüngeren Frauen

Körperlich bedingte Störungen des Gleichgewichts und psychische Leiden wie Ängste oder Stress  machen vor allem jungen Frauen zu schaffen, man spricht vom phobischem Schwankschwindel. Beim Schwangschwindel schwangt man zu einer Seite, was mit Stand- und Bewegungsschwierigkeiten einhergeht.  Zur Therapie eignen sich Gleichgewichtsübungen, die beim Physiotherapeuten erlernt werden können, oder auch Psychotherapien. Phobischer Schwankschwindel lässt sich langfristig recht gut behandeln.

Schädigung des Gleichgewichtsnervs

Plötzlich auftretender starker Schwindel mit Übelkeit kann auf eine Entzündung des Gleichgewichtsnervs hinweisen (Neuritis vestibularis). Hier werden Informationen des Gleichgewichtsorgans nicht mehr zum Gehirn übertragen. Bei dieser Form des Schwindels kann man in Schwindelzentren therapiert werden. Gleichgewichtstrainings sind sinnvoll, auch viel Bewegung an der frischen Luft.

Schwindel als Symptom von Migräne und Morbus Menière

Schwindel als Symptom ist bei der vestibularen Migräne bekannt. Dieser attackenförmige Schwindel geht mit den Hauptsymptomen Übelkeit und Erbrechen einher. Mehrere Minuten bis zu Stunden dauern die Migräneanfälle, die dann mit halbseitigen Kopfschmerzen, Müdigkeit, Licht- und Lärmempfindlichkeit und körperlicher Schwäche einhergehen. Die vestibuläre Migräne macht bis zu 10 Prozent der Fälle in Schindelzentren aus.

Plötzliche Schwindelanfälle kennt man auch beim Krankheitsbild Morbus Menière. Meistens gehen die Drehschwindelanfälle mit Ohrrauschen, Pfeifen und Übelkeit einher. Ursächlich vermutet man einen Druckanstieg der Endolymphe im Innenohr. Arzneimittel wie Antivertiginosa können helfen.
Sanfte Hilfe gegen den Schwindel

Bei vielen Patienten helfen Gleichgewichtstrainings und Entspannungsübungen. Die Therapie muss natürlich sehr individuell nach den Krankheitsursachen gestaltet werden. Bei leichten Formen von Schwindel oder als therapiebegleitende Arzneimittel werden oft Homöopathika eingesetzt.

Es gibt moderne Komplexmittel, die gegen gutartige Schwindelformen wie den anfallsartigen Lagerungsschwindel helfen können. Auch bei Drehschwindel oder beim altersbedingten  Benommenheitsschwindel kann die Homöopathie helfen. Tritt der Schwindel mit Symptomen wie Herzrassen, Benommenheit, Sprech-, Schluck- und Sehstörungen oder Lähmungen auf, sollte man immer zum Arzt gehen, um schwerwiegende Krankheitsbilder zu untersuchen.

Homöopathische Kombinationsmittel gegen Schwindel fördern vor allem die Durchblutung in den Arterien und helfen dem Organismus bei der biologischen Regulation. Sie sind nebenwirkungsfrei und können auch zusätzlich zu schulmedizinischen Medikamenten eingenommen werden. Für Laien sind Komplexmittel mit kombinierten Heilsubstanzen einfacher zu handhaben. Hier findet man auch Dosierungshinweise.

Grafik: Homöopathika, Anwendungsgebiete und Indikationen 

Quelle: Biologische Heilmittel Heel, Vertigoheel, 2016Quelle: Biologische Heilmittel Heel, Vertigoheel, 2016

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