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Symptome von Schilddrüsenerkrankungen

Veröffentlicht am 18.03.2016

Ähnliche Beschwerden wie die Wechseljahre können Schilddrüsenerkrankungen auslösen. Stoffwechselstörungen zeigen sich vielseitig durch Symptome wie Hitzewallungen, Unruhe oder Schlafstörungen.

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Besonders Frauen in der Lebensmitte leiden an Schilddrüsenerkrankungen. Viele Symptome bei Schilddrüsenerkrankungen werden als Wechseljahrbeschwerden verkannt. Die Symptome bei einer Schilddrüsenunterfunktion zeigen sich durch Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme oder Frieren. Liegt eine Schilddrüsenüberfunktion vor, so zeigen sich Beschwerden wie Hitzewallungen, Unruhe, Schlafstörungen oder Herzrassen. Symptome von Schilddrüsenerkrankungen bei Frauen äußern sich auch in Unregelmäßigkeiten in der Menstruation.

Bluttest und Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel

Über einen Bluttest und eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel kann man die Schilddrüsenfunktion analysieren. Beim Bluttest wird der TSH-Wert (TSH-Basalwert) untersucht. Er sagt viel über die Schilddrüsenfunktion aus. Anhand dieses Wertes kann bestimmt werden, ob die Schilddrüse zu viel oder zu wenig Hormone produziert. Die TSH-Konzentration wird in der Regel auch gemessen, wenn ein unerfüllter Kinderwunsch vorliegt. Fehlfunktionen der Schilddrüse können die Geschlechtsorganfunktionen maßgebend beeinträchtigen.

Ist der TSH-Wert zu niedrig, so kann dies u. a. auf eine Schilddrüsenvergrößerung, eine Schilddrüsenentzündung oder Schilddrüsenknoten hinweisen. Auch Morbus Basedow kann ursächlich sein.  Ist der Wert zu hoch, so kommen verschiedene Ursachen in Betracht: eine angeborene Schilddrüsenüberfunktion, eine Autoimmunkrankheit, Jodmangel oder die Einnahme bestimmter Medikamente.

Schulmedizinische Therapien

Operationen sind meistens nur notwendig, wenn sich ein Kropf oder hormonproduzierende Knoten gebildet haben. Schilddrüsenerkrankungen können je nach Krankheitsbild konservativ therapiert werden, zum Beispiel mit Schilddrüsenblockern, die die Bildung von Schilddrüsenhormonen hemmen und die Hormonkonzentration regulieren, oder bei der Behandlung von Jodmangel durch Jodtabletten oder Schilddrüsenhormon-Tabletten.

Bei einer chronischen Schilddrüsenunterfunktion kann man das körpereigene Hormon Thyroxin durch synthetische Arzneien ersetzen. In der Regel bessern sich die Symptome wie bei einer künstlichen Gabe von Hormonen schnell. Viele Frauen bemerken eine zunehmende Vitalität. Je jünger eine Frau ist und desto früher man die Ursachen erkennt, umso größer sind Heilungschancen.

Alternative Heilmittel bei Schilddrüsenerkrankungen

Man kann in der Regel zu einer medikamentösen Schilddrüsenhormontherapie andere Medikamente wie die Pille einsetzen. Homöopathische Mittel können ohne Wechselwirkungen helfen, einerseits die Symptome zu bekämpfen, anderseits die körpereigene Abwehrkraft zu stärken. Um Wechsel- und Nebenwirkungen auszuschließen, sollte man mit einem Arzt oder Apotheker sprechen.

In der traditionellen Homöopathie wird bei Schilddrüsenfehlfunktionen die Steinblüte (Flor de Piedra) eingesetzt. Je nach Krankheitsbild (Überfunktion oder Unterfunktion der Schilddrüse) verändern sich die Potenzen. Bei einer Überfunktion wird die Potenz D12 häufig verwendet (einmal fünf Globuli am Tag). Bei der Schilddrüsenunterfunktion hat sich die Potenzierung D6 als erfolgreich erwiesen.

Alternativ zu Flor de Piedra und Thyreoidinum kann man das homöopathische Mittel Graphites D12 einnehmen. Kommen bei einer Überfunktion Symptomen wie Unruhe oder Herzrassen dazu, ist Leonorus cardiaca das homöopathische Mittel der ersten Wahl.

Alternativ zu homöopathischen Einzelmitten bieten sich moderne Komplexmittel an, die mit verschiedenen Heilsubstanzen für ein homöopathisches Arzneimittel biologisch-regulierend wirken. Auch das Schüßler-Salz Nr. 15 Kalium jodatum D6 kann bei Schilddrüsenfunktionsstörungen helfen.

Jodhaltige Lebensmittel

Hohe Konzentrationen von Jod als Spurenelement kommt zum Beispiel in nachfolgenden Lebensmitteln vor: Seefische wie Schellfisch oder Seelachs, Meeresfrüchte wie Miesmuscheln, Milch und Milchprodukten, Brot mit Jodsalz oder Jodsalz selbst.

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