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Krampfartige Magen-Darm-Beschwerden

Veröffentlicht am 19.03.2016

Krampfartige Schmerzen im Verdauungstrakt kennen viele Frauen, vor allem in der Menstruation. Oft sind es ungesunde Ernährungsgewohnheiten und seelische Belastungen, die sich auf die Verdauung auswirken.

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Schmerzhafte Krämpfe im Verdauungssystem können viele Ursachen haben. Häufig sind  die Beschwerden bei Frauen auf ungesunde Ernährungsgewohnheiten, psychische Belastungen oder hormonelle Veränderungen zurückzuführen.

Vom Arzt abzuklären sind Magen-Darm-Erkrankungen wie Nahrungsunverträglichkeiten oder Infektionen, die sich meistens mit anderen Symptomen wie Fieber, Gelenk- und Muskelschmerzen, Müdigkeit oder Kopfschmerzen äußern. Krampfartige Unterbauchschmerzen sind bekannt als Symptom bei Menstruationsstörungen oder Blasenentzündungen.  

Harmlosere Krankheitsbilder liegen vor, wenn Frauen zu hastig essen, fragwürdige Diäten ausprobieren, zu viel Kaffee oder Alkohol trinken oder seelische Belastungen wie Partnerschaftsprobleme mit sich herumtragen. Vor allem die Haut und der Verdauungstrakt reagieren auf solche Umstände sehr empfindlich.

Bauchkrämpfe entstehen, wenn die glatte Muskulatur im Verdauungstrakt aus dem Gleichgewicht kommt. Die Muskeln reagieren sehr sensibel auf Veränderungsprozesse bei den Verdauungsvorgängen und neigen leicht zu Krämpfen, vor allem im Magen und Dünn- und Dickdarm. Gesteuert werden die komplexen Verdauungsprozesse vom vegetativen Nervensystem.

Ernährungsgewohnheiten überprüfen

Wer zu Blähungen mit Krämpfen neigt, sollte ballaststoffhaltige Lebensmittel wie Obst, Gemüse oder Hülsenfrüchte in Maßen konsumieren, da sie leider auch Gasbildungen fördern. Auch kohlenhydratreiche Speisen sind dafür bekannt. Für die Ernährungsumstellung sollte man einen Ernährungsberater hinzuziehen, damit man sich trotzdem ausgewogen ernähren kann.

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Bei starken Schmerzen mit Symptomen wie Übelkeit oder Kreislaufbeschwerden kann eine Nahrungsmittelunverträglichkeit vorliegen, was auch dazu führen kann, das selbst gesunde Nahrungsmittel nicht gut vertragen werden. Oft ist es nur die Menge an Ballaststoffen, die Probleme wie krampfartige Verstopfungen, auslösen. Zum Arzt sollte man immer gehen, wenn die Krämpfe über mehr als zwei Tage anhalten. Auch bei anhaltendem Durchfall, Verstopfung oder Sodbrennen sollte man zum Arzt.

Sanfte Mittel bei krampfartigen Beschwerden

Wärme, Entspannung und Bewegung an der frischen Luft lindern oft schon die Beschwerden. Viele Frauen schwören auf Yoga zur Entspannung. Yogalates, eine Kombination von Yoga und Pilates, wird als muskelstärkendes und entspannendes Ganzkörpertraining immer beliebter.

Bei Krämpfen im Verdauungstrakt können Kräutertees die Beschwerden lindern. Wacholder ist für seine keimtötende Wirkung bekannt. Die ätherischen Öle des Dills sind bei Krämpfen ebenso sinnvoll wie der gelbe Enzian, der als Heilmittel bei Magenkrämpfen, Magenübersäuerungen oder Bauchschmerzen die Symptome lindert. Der gelbe kann auch bei Gallenbeschwerden helfen.

Homöopathische Hilfe

Je nach Beschwerdebild können Homöopathika die akuten Beschwerden lindern und den Organismus biologisch regulieren. Die Brechnuss (Nux Vomica D12) ist bekannt als Heilmittel bei Magenschmerzen, die durch zu viel Kaffee, Alkohol und zu fetter Ernährung ausgelöst werden.

In der klassischen Homöopathie ist Robinia pseudoacacia, die Gewöhnliche Robinie, ein populäres Heilmittel, wenn man sauer aufstoßen muss. Zur Selbstbehandlung wird Robinia pseudoacacia als D6-Potenz eingesetzt.

Krampfartige Bauchschmerzen in den Tagen kann man mit Phosphorsaures Magnesia behandeln. Man findet das Heilmittel im Schüßler-Salz Nr. 7. Zu vielfältigen Verdauungsstörungen gibt es homöopathische Komplexmittel mit mehreren Heilsubstanzen, zum Beispiel Spascupreel S bei krampfartigen Beschwerden.

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