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Vorteile homöopathischer Einzel- und Komplexmittel

Veröffentlicht am 16.03.2016

Klassische homöopathische Ein-Wirkstoff-Präparate unterscheiden sich vielfälltig von modernen Komplexmitteln mit mehreren Heilsubstanzen.

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Homöopathische Einzelmittel werden nach der klassischen Lehre der Homöopathie eingesetzt. Hier gilt es, die ganzheitliche Therapie mit verschiedenen pflanzlichen Heilmitteln oder Biomaterialien individuell zu begleiten. Beim Homöopathen erfolgt eine umfangreiche Anamnese, die alle körperlichen und seelischen Zustände erfasst. Ganz individuell können dann die homöopathischen Arzneimittel verordnet werden.

Registrierte Arzneimittel ohne Indikation

Bei registrierten Arzneimitteln ohne Indikation (im Gegensatz zu Komplexmittel) dürfen vom Hersteller keine Auskünfte zu Anwendungsgebieten des Präparates gegeben werden. Solche Mittel kann aber ein erfahrener Homöopath nach den Erfahrungswerten einsetzen. 

In der Therapie unterscheidet man unter anderem nach den Krankheitsphasen (Sechs-Phasen-Tabelle), nach der Dosierung und Potenzierung. Bei Entzündungen sind andere Potenzen wirksam, als zum Beispiel bei chronischen Leiden wie Arthrosen oder psychischen Beschwerden wie Unruhe.

Einzelmittel in der homöopathischen Therapie

Höhere Potenzen setzen man meistens bei chronischen Erkrankungen und psychosomatischen Krankheitsbilder ein. Die Erfahrung eines Homöopathen ist hier sehr wichtig. Es ist eine Kunst, die richtigen Homöopathika dem individuellen Krankheitsbild des Patienten zuzuordnen. Einzelmittel haben bis heute in der therapeutischen Homöopathie einen zentralen Stellenwert. Es gibt aber auch immer mehr Homöopathen, die Kombinationsmittel einsetzen, sofern das Beschwerdebild eindeutig ist.

 

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Moderne Komplexmittel bei eindeutigen Beschwerdebildern

Homöopathische Komplexmittel besitzen mehrere Heilmittel, die auf ein Beschwerdebild zugeschnitten sind. Die homöopathischen Einzelmittel sind so zusammengestellt, dass sich die Wirkstoffe gegenseitig heben und mehrere Symptome akut behandelt werden können.

Das diagnostizierte Krankheitsbild entscheidet über das geeignete Komplexmittel. Im Unterschied zu Einzelmitteln weist das Komplexmittel ein viel größeres Wirkungsspektrum auf. Bei komplexen Krankheitsbildern wie grippale Infekten, Arthrosen, Unruhe mit Schlafstörungen oder Allergien wirken Komplexmittel ganzheitlicher.

Biologisch-regulative Wirkung

Wichtig ist auch, dass die Inhaltsstoffe den natürlichen Abwehrprozess unterstützen. Deshalb kann man diese homöopathischen Helfer auch als biologisch-regulative Arzneien beschreiben. Gesundheitsfördernde biologische Abläufe in den Organen sollen durch die Komplexmittel aktiviert und reguliert werden, so dass der Organismus über das Immunsystem gestärkt wird. Die richtige Dosierung von Komplexmitteln findet man auf den Beipackzetteln.

Homöopathische Komplexmittel speziell für Kinderkrankheiten

Homöopathische Mittel können nach Rücksprache mit dem Arzt auch zu anderen Medikamenten eingenommen werden. In der Regel sind homöopathische Mittel frei von Neben- und Wechselwirkungen. Pflanzliche, tierische oder mineralische Heilmittel sind auch für Kinder gut verträglich. Es gibt krankheitsspezifische Komplexmittel für Kinder, zum Beispiel bei Unruhe, Atemwegs- oder Hauterkrankungen.

 

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Man unterscheidet bei Erwachsenen, aber vor allem bei Kindern, in Dosierungen für akute Fälle und länger andauernde Verlaufsformen. Bei Kindern werden die Dosierungen nach Lebensalter angegeben. In den ersten sechs Lebensmonaten sollten in der Regel kein Homöopathika verabreicht werden.

Qualität der homöopathischen Arzneien

Die pflanzlichen Tinkturen werden entweder aus Frischpflanzen oder aus getrockneten Pflanzen hergestellt und einer Qualitätsprüfung unterzogen. Das Thema Nachhaltigkeit spielt auch in der Homöopathie eine große Rolle, so verwendet der weltweit größte Hersteller für Homöopathie zum Beispiel nur Frischpflanzen aus Wildsammlungen. Auch Artenschutzbestimmungen müssen eingehalten werden. Einige geschützte Pflanzen wie Gelber Enzian werden speziell angebaut.

Zucker- und Alkoholgehalt in der Regel kein Gesundheitsrisiko

Homöopathische Arzneien enthalten Zucker. Die Zuckermenge ist aber meistens so gering, dass sie nicht ins Gewicht fällt. Ein Beispiel: Eine homöopathische Tagesdosierung für Kinder enthält 8 Milligramm Zucker – ein Glas Apfelsaft hat das 160-fache an Zucker, rund 20 Gramm.

Homöopathische Medikamente sind für Kinder wie Erwachsene auch in Bezug auf den Alkoholgehalt (Ethanol) in der Regel unbedenklich. In alltäglichen Nahrungsmitteln wie Gemüse- oder Obstsäfte kann Alkohol in geringsten Mengen vorkommen, was sich auch kaum auswirkt. Bei so geringen Mengen Alkohol können sich die Kinder nicht daran gewöhnen, so die Meinung von Experten. Nimmt man über längere Zeit homöopathische Präparate, so sollte man mit dem Arzt reden.

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