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Tipps zur homöopathischen Selbstbehandlung

Veröffentlicht am 03.03.2017

Homöopathische Mittel können viele Beschwerden lindern, meistens werden D-Potenzen zur Selbstbehandlung verwendet. Es bieten sich auch homöopathische Komplexmittel an.

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Die Homöopathie ist die beliebteste Alternativmedizin in Europa. Deutschland und Frankreich sind die wichtigsten Absatzmärkte für homöopathische und anthroposophische Arzneien. In Deutschland sind alleine nach jüngsten Erhebungen rund 70 Prozent der Frauen mit der Homöopathie vertraut.

Vor allem auch Komplexmittel mit kombinierten natürlichen Heilstoffen für Erwachsene und Kinder boomen. Für viele Menschen steht die Homöopathie für sanfte Arzneimittel ohne Nebenwirkungen bei Alltagsbeschwerden und chronischen Erkrankungen.

Homöopathie im Alltag

Die klassische Homöopathie ist eine Erfahrungsheilkunde, die sich zunehmend als moderne Alternativmedizin naturwissenschaftlich ausrichtet. Die klassische Homöopathie mit Kombinationen aus Einzelmitteln ist für den Laien komplexer Natur.

Zum Arzt sollte man immer bei folgenden Symptomen gehen:

  • Schüttelfrost und hohes Fieber mit schwerem Krankheitsgefühl,
  • fieberhafter Brechdurchfall,
  • offene Verletzungen,
  • starke Schmerzen,
  • Ekzemen,
  • zu starke Sonneneinstrahlung mit Übelkeit und Kopfschmerzen,
  • auffällige Insektenstiche,
  • schwerwiegende Kreislaufstörungen,
  • und vor allem bei Herzschmerzen.

Tipps für Hausapotheke

Sollte es einmal vorkommen, dass eine zu hohe Dosis eingenommen wurde oder eine stärkere Erstverschlimmerung einsetzt, so hilft die einmalige Gabe von Nux vomica C30, um unerwünschte Wirkungen abzufangen. Dieses Mittel sollte man daher immer in der Hausapotheke haben.

 

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Potenzierungen bei Selbstbehandlungen

Die Potenzierung und neben der Verdünnung ein zentrales Wirkungselement bei homöopathischen Mitteln. Zur Selbstbehandlung bei Erwachsenen und Kindern eignen sich die D-Potenzen – allerdings ist es immer besser, vorher mit einem Arzt darüber zu reden.
Bei D-Potenzen wird die Ausgangssubstanz im Verhältnis eins zu neun verdünnt.

Die Zahl hinter dem Buchstaben drückt die Verdünnungs- und Verschüttelungshäufigkeit aus. Oft werden für den Hausgebrauch D4, D6 und D12 verwendet. Bei Homöopathen ist es oft so, dass man eine Konstitutionsbehandlung mit C30 beginnt und dann die Potenzen steigert. Allerdings ist dies auch darauf zurückzuführen, dass der Begründer der Homöopathie, Hahnemann, nur mit C-Potenzen arbeiten konnte.

Bei Säuglingen und Kleinkindern besser auf Komplexmittel zurückgreifen

Eltern, die ihren Kindern homöopathische Mittel verabreichen wollen, sollten mit sehr niedrigen Potenzen wie C6, C12 oder C30 agieren, die in größeren Abständen gegeben werden. Bei chronischen Erkrankungen der Kinder kann man niedrige LM-Potenzen öfters verabreichen. Höhere Dosierungen müssen immer mit dem Arzt oder einem versierten Homöopathen besprochen werden!

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Besser ist es bei Kindern – vor allem bei Säuglingen ab dem sechsten Monat und bei Kleinkindern – auf homöopathische Komplexmittel zurückzugreifen.
Die modernen Kombinationsmittel für konkrete Krankheitsbilder sind mit Beipackzetteln und Dosierungshinweisen versehen. Biologisch-regulative Komplexmittel aus der modernen Homöopathie gibt es gegen Unruhe, Schlafstörungen, Atemwegserkrankungen, Hauterkrankungen oder Verdauungsprobleme. Man ist mit den Komplexmitteln bei Kindern auf der sicheren Seite.

Regeldosis für homöopathische Arzneimittel:

  • Niedrige Potenzen bis C6: 3-mal täglich 5 Globuli bzw. 10 Tropfen
  • Mittlere Potenzen bis C12: 1- bis 2-mal täglich 5 Globuli bzw. 10 Tropfen
  • Hohe Potenzen, z.B. C30: einmalige Gabe von 5 Globuli bzw. 10 Tropfen
  • Kombinations-/Komplexmittel: 3-mal täglich 1 Tablette bzw. 10 Tropfen
  • Komplexmittel bei Säuglingen und Kleinkindern: Beipackzettel mit Dosierungshinweise beachten

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