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Homöopathische Arzneimittel für Tiere

Veröffentlicht am 15.03.2016

In der Tiermedizin wird die Homöopathie vor allem eingesetzt, um Grunderkrankungen ganzheitlich zu heilen. Moderne Komplexmittel gibt es speziell für Hunde, Katzen oder Pferde.

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Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten

Die homöopathischen Anwendungsmöglichkeiten sind in der Tiermedizin sehr vielfältig. Die Homöopathie hat einen großen Stellenwert bei der Behandlung von Hunden, Katzen oder Pferden. Viele Tierbesitzer schwören auf die homöopathischen Helfer.  Akute Symptome können ebenso behandelt werden, wie austherapierte Fälle, wo die Schulmedizin nicht mehr helfen kann.

Homöopathie vor und nach der OP

Oft werden homöopathische Arzneimittel vom Tierarzt verordnet, wenn eine Operation bevorsteht und das körpereigene Abwehrsystem aktiviert werden soll, oder die therapeutische Nachsorge nebenwirkungsarm verlaufen soll. Die Homöopathie stößt dort an die Grenzen, wo irreversibel geschädigte Organe versagen oder der Lebenswille bei älteren Tieren erschöpft ist.

Insgesamt attestieren viele Tierärzte, dass die Tiere sehr gut auf homöopathische Mittel anschlagen, obwohl sie nicht wie wir Menschen über ihre Beschwerden reden können. Krankheits- und Gemütssymptome früh zu erkennen, ist für den Tierhalter und Tierarzt sehr wichtig.

Biologische und regulative Kombinationsmittel für Tiere

Homöopathische Komplexmittel sind regulative Arzneien, die kombinierte Wirkstoffe für ein Krankheitsbild beinhalten und ein breites Wirkungsfeld besitzen. Das bekannteste Produkt ist sicherlich Traumeel, das bei Hunde- und Pferdehaltern sehr beliebt ist. Es wirkt bei kleineren Blessuren und Gelenkentzündungen sehr gut.

In der Homöopathie versteht man unter Biologische Medizin, moderne Homöopathika, die akute Beschwerden lindern und die Regulierung und Kontrolle aller Organ- und Stoffwechselfunktionen des Körpers befördern. In der homöopathischen Therapie möchte man vor allem die gestörten Regelkreise wiederherzustellen.

Komplexmittel auf dem Vormarsch

Neue Komplexmittel in der biologischen Medizin, die auf Grundlage der evidenzbasierten Forschung entwickelt wurden, sind auf den Markt gekommen. Es gibt homöopathische Vielstoffgemische, die je nach spezifischer Indikation für Katzen, Hunde, Pferde und Kleintiere zusammengestellt sind.

Bei Pferden und Hunden sind Arthrosen, Durchfall oder Traumen oft ein Problem. Hunde wie Katzen leiden häufig an Bindehautentzündungen. Bei Katzen stellen chronische Nierenerkrankungen ein ernstes Gesundheitsproblem dar.

 

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Homöopathische Mittel ohne Wechselwirkungen

Homöopathische Einzel- und Komplexmittel sind in der Regel gut verträglich und ohne Wechselwirkungen. Bekannt sind positive Erfahrungen bei bakteriellen Infektionen, wo Antibiotika und homöopathische Präparate den Heilungserfolg optimieren. Häufig werden nach einer Kortisonbehandlung homöopathische Mittel eingesetzt.

Bei trächtigen Tieren sollte man den Tierarzt fragen, wenn man homöopathische Mittel einsetzen will. Es ist auch bei Homöopathika wichtig, die in der Packungsbeilage beschriebenen Dosieranweisungen bzw. die Empfehlungen des Tierarztes zu befolgen.

Artenschutz und Qualitätssicherung sind wichtige Themen

Führende Hersteller für Homöopathika legen auf das Thema Nachhaltigkeit großen Wert, so werden Frischpflanzen vor allem aus Wildsammlungen verwendet. Artenschutzbestimmungen müssen eingehalten werden, so dass man geschützte Pflanzenarten in speziellen Gärtnereien anpflanzt.

Auch das Thema Tierschutz fließt mit ein. Bei der Auswahl der Produkte sollte man die Informationen der Hersteller im Internet lesen und nur Produkte auswählen, die Nachhaltig und Artenschutz ernst nehmen.

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