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Homöopathie als biologisch-regulative Medizin

Veröffentlicht am 04.05.2018

Unter der biologisch-regulativen Medizin versteht man alternative Heilverfahren wie die Homöopathie, die Erfahrungsheilkunden mit naturwissenschaftlichen Ansatzpunkten verbinden.

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Der Begriff der biologisch-regulativen Medizin kommt aus der Alternativmedizin. Innerhalb der Regulationsmedizin entwickeln sich hier populäre Erfahrungslehren wie die Homöopathie naturwissenschaftlich weiter.

Gerade die Homöopathie hat mit Vordenkern, wie dem Arzt und Apotheker Hans-Heinrich Reckeweg, dem Begründer der modernen Homöopathie, die Nähe zu naturwissenschaftlichen Ansatzpunkten gesucht.

Erfahrungsheilkunde trifft auf moderne Regulationsmedizin

Erfahrungslehren wie in der Homöopathie oder die Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) werden als regulative Medizinlehren gesehen, die vor allem auch die Lebensenergie körperlich und seelisch in Harmonie befördern sollen. Die Aktivierung der körpereigenen Abwehrkräfte steht hier ebenso im Mittelpunkt der Therapien wie die natürliche Regulation des erkrankten Organismus.

Gerade in der modernen Homöopathie spielen die Gesundheitsthemen Regulation und Aktivierung eine zentrale Rolle bei der Anamnese und Therapie. Die Sechs-Phasen-Tabelle nach Reckeweg in der modernen Homöopathie, stellt ein wichtiges Koordinationssystem dar.

Es zeigt auf, wie sich ein gesunder Organismus hin zu einem krankhaften Körper entwickelt. Bis zu einem gewissen Punkt kann sich der Organismus gegen die „Schadstoffe“ selbst wehren, dann allerdings werden die betroffenen Organzellen nachhaltig geschädigt, so dass eine Heilung nur noch mit Medikamenten oder anderen Therapien möglich ist.

In der Homöopathie als populärste Alternativmedizin, gilt es mit neuen Homöopathika einerseits die akuten Beschwerden zu lindern, anderseits aber auch den Organismus im Ganzen zu stärken, so dass dieser wieder „handlungsfähig“ gegen fremden Erreger wird. Solche homöopathische Arzneien, die neusten Forschungen zugrunde liegen, nennen homöopathische Komplexmittel oder auch homöopathische Kombinationsmittel.
Moderne Komplexmittel aus der Homöopathie

Komplexmittel beinhalten kombinierte Heilsubstanzen, die für ein eindeutiges Krankheitsbild zusammengestellt werden, zum Beispiel gegen grippale Infekte, Muskel- und Gelenkentzündungen oder Schwindel. Diese modernen Homöopathika müssen die typischen Symptomen einer Erkrankung lindern, die inneren Abwehrkräfte stärken und den Organismus nachhaltig regulieren.

Die moderne Homöopathie mit Komplexmittel für ein bestimmtes Arzneimittelbild (das Arzneimittelbild dient in der Homöopathie dazu, einer bestimmten Erkrankung nach dem Ähnlichkeitsprinzip das passende homöopathische Heilmittel zuzuordnen), schlägt einen ganz anderen Behandlungsweg ein wie die klassische Homöopathie, die mit unterschiedlichen Einzelmitteln auf die individuelle Krankheitsgeschichte eingeht.

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Neue Standards entwickelt

Neue homöopathische Kombinationsmittel werden anhand neuer Forschungsergebnisse entwickelt. Bis heute gibt es unterschiedliche Meinungen und Studien zur Wirksamkeit der Ausgangssubstanzen, die stark verdünnt werden, und den regulativen Wirkungen.

Antworten auf bisher ungeklärte Fragen kann die Nanowissenschaft weiter beantworten. Hier wird seit einigen Jahren nach der Existenz der Ausgangssubstanz bei den Potenzen geforscht: mit positiven Ergebnissen für die Homöopathie.

Homöopathische Mittel müssen nicht nur naturwissenschaftliche Erkenntnisse würdigen, sondern auch bei der Qualitätskontrolle und dem Artenschutz Akzente setzen. Heute werden zum Beispiel geschützte Pflanzenarten in speziellen Gärtnereien angepflanzt.

Auch der Tierschutz spielt hier mit ein, vor allem auch deshalb, da die Nachfrage an biologischen Komplexmitteln für Tiere immer größer wird. Auch apothekenpflichtige Komplexmittel für Säuglinge und Kinder werden immer mehr nachgefragt.

Insbesondere bei Kindern ist es wichtig, dass die Arzneien keine Neben- oder Wechselwirkungen zeigen und die kindlichen Abwehrkräfte reguliert werden. All diese produktspezifischen Anforderungen an moderne Komplexmittel sind im weitesten Sinn mit der Umschreibung der biologisch-regulativen Homöopathie verbunden.

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