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Ganzheitlicher Therapieansatz mit Homöopathie und Akupunktur

Veröffentlicht am 03.03.2016

Vor allem austherapierte Patienten mit chronischen Leiden wie Arthrose oder Rheuma schwören auf die alternativmedizinische Vereinigung.

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Viele Ärzte für Naturheilkunde und Naturheilpraktiker behandeln kombiniert mit Akupunktur und Homöopathie. Die Regulationsverfahren aus der Komplementärmedizin ergänzen sich hervorragend. Diese Therapiekombination eignet sich für Erwachsene ebenso wie für Kinder.

Gerade Kinder schlagen gut auf die Homöopathika an. Oft ist hier das Krankheitsgeschehen nicht so komplex, wie bei Erwachsenen, wo psychosomatische Faktoren in die Konstitutionen mit einspielen.

Vorteile der Akupunktur

Die Akupunktur, als Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), ist insbesondere populär als alternative Behandlungsform bei Schmerzen. Vor allem Menschen mit Bewegungsschmerzen in den Muskeln, Bändern, Sehnen und Gelenken sind in bei der Traditionellen Chinesischen Akupunktur gut aufgehoben. Nerven-, Gelenk- oder Bandscheibenerkrankungen lassen sich zum Beispiel mit der Ohrakupunktur behandeln.

Die Ohrakupunktur ist eine Reflexzonentherapie, die gegen Schmerzen hilft. In der alten Akupunkturlehre  gilt die Ohrmuschel als zentraler Ort, wo sich alle Meridiane treffen. Jedes Organ und jede Stelle des Körpers spiegelt sich am Ohr wieder.

 

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Neben der traditionellen Ohrakupunktur aus China gibt es die Ohrakupunktur nach dem Franzosen Paul Nogier. Diese Akupunkturform wird bei vielen Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt, unter anderem beim Tennisarm, dem Schulter-Arm-Syndrom oder bei Ischias-Beschwerden. Die Ohrakupunktur wird auch als Begleittherapie bei Allergien, zur Raucherentwöhnung und Gewichtsreduktion, bei Schlafstörungen oder in der Suchtbehandlung erfolgreich eingesetzt.

Je nach Krankheitsbild sind 3–10 Sitzungen bei der Ohrakupunktur notwendig. Bei sehr starken Bewegungsschmerzen oder chronischen Leiden, wie Arthrose, Allergien oder entzündliches Rheuma, kann die Behandlung auch über einen längeren Zeitraum notwendig sein.

Vorteile der Homöopathie

Die Homöopathie als federführende oder begleitende Therapie fördert vor allem die Selbstheilungs- und Regulationskräfte. Wie in der Traditionellen Chinesischen Medizin sieht die Homöopathie den Menschen als Ganzes.

Der deutsche Arzt und Chemiker Samuel Hahnemann begründete die klassische Homöopathie mit dem Ähnlichkeitsprinzip. Später entwickelt vor allem der deutsche Arzt Dr. Reckeweg die moderne Homöopathie mit Komplexmittel. Der Grundsatz „Similia similibus currentur – Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“ gilt bis heute in der Homöopathie.

Die Wahl der richtigen Homöopathika wird auf Grundlage dieser Kernlehre ausgewählt: Substanzen, die bestimmte Symptome bei einem Gesunden hervorrufen, können ähnliche Symptome bei einem Kranken heilen.

Die Homöopathie als eine populäre Erfahrungswissenschaft in der biologischen Regulationsmedizin blickt auf eine rund 200 Jahre alte Geschichte zurück. Alle homöopathischen Therapeuten haben die Wirkungen der Substanzen festgehalten, analysiert und für die nächste Generation dokumentiert.

Behandlung mit homöopathischen Kombinationsmittel

Neben den homöopathischen Einzelmitteln, die nach der Analyse der individuellen Krankheitsgeschichte zusammengestellt werden, gibt es heute Komplexmittel, die für ein spezielles Arzneimittelbild entwickelt werden. Solche Komplexmittel mit mehreren Heilsubstanzen werden immer mehr auch in der Therapie bei Homöopathen verwendet, sofern sich ein eindeutiges Krankheitsbild zeigt, zum Beispiel bei Heuschnupfen, Schwindel oder Schlafstörungen.

Akupunktur und Homöopathie haben eine energische Wirkung auf dem Körper. Das Immunsystem soll sanft aktiviert und der Organismus reguliert werden. Beide sind sehr individuelle Heilverfahren, wo das ganze Krankheitsgeschehen behandelt wird.

Neben den körperlichen Symptomen spielen bei der Diagnose auch psychische Störfelder eine Rolle. Jeder kennt die Auswirkungen von ungesunden Stress, was sich psychosomatisch äußert. Sehr wichtig in der homöopathischen Diagnostik ist die Analyse der vorliegenden Krankheitsphase nach der Sechs-Phasen-Tabelle: Kann der Organismus sich noch selbst regulieren oder muss man mit hochdosierteren Homöopathika therapieren?

Die moderne Homöopathie sieht das Krankheitsstadium nicht als Dogma an, vielmehr kann eine Krankheit auch in den letzten (schweren) Stadien wandern. Die große Herausforderung in der Therapie ist dabei, die „Wanderung“ in Phasen zu begleiten, wo sich der Organismus wieder gesundheitsfördernd regulieren kann.

 

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Eine traditionelle Behandlungsform ist die homöopathische Konstitutionsbehandlung. Sie wurde durch den österreichischen Frauenarzt und Psychologen Bernhard Aschner (1883–1960) begründet.

Diese homöopathische Therapie geht besonders auf ungünstige Veranlagungen oder nachhaltige Gesundheitsstörungen ein. Auch ausleitende Verfahren zur Entgiftung der Körpersäfte gehören zur klassischen Konstitutionsbehandlung.

Die Konstitutionsbehandlung wird ganzheitlich durchgeführt und bezieht sich nicht nur auf einzelne Organstörungen. Sie gründet sich ursprünglich in Europa auf eine allgemeine Medizinphilosophie: der Humoralpathologie. Die komplexen Fragen nach der Natur des Menschen, den krankhaften und gesundheitsfördernden Vorgängen im Körper, treiben die Therapeuten bis heute um.

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