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Forschungen zur Homöopathie

Veröffentlicht am 15.03.2016

Die Grundlagenforschung zum Wirkprinzip oder experimentelle Forschungen zur Homöopathie stehen im Fokus der Wissenschaftler. Für neue Erkenntnisse sorgt auch die Quantenphysik.

Theorien zur Homöopathie vielschichtig

Bis heute gehen die Meinungen zur Wirksamkeit von Homöopathika weit auseinander. Es gibt komplizierte, und teils kontrovers diskutierte Wirkungsprinzipien, die untersucht werden, so zum Beispiel die Biophotonen-Theorie, die Imprint-Theorie oder das Nachweismodell der Quantenphänomene.

In der Nanoforschung erforschte man Verdünnungsstufen und die Konzentrationen des Ausgangsmaterials in Form von Nanopartikeln. Hier wurde das stoffliche Wirkprinzip analysiert und theoretisch nachgewiesen.

Welche Effekte lösen Homöopathika aus?

Einige Ergebnisse zur Wirkungsweise kommen aus der experimentellen Forschung.  Hier untersuchte man unter anderem den Grundsatz des Ähnlichkeitsprinzips, den Erholungsprozess von Zellkulturen oder signifikante Effekte bei potenzierten Arzneimitteln.

Im Allgemeinen geht es bei der modernen Forschung weniger um die Wirkungsweise, als vielmehr um die konkreten Effekte, die durch homöopathische Mittel ausgelöst werden. Große Hoffnung setzt man in die Forschung der Quantenphysik. Hier hat man zum Beispiel Verdünnungsmechanismen untersucht.

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Forschungsergebnisse aus der Komplementärmedizin

Die neusten Forschungsergebnisse auch zur Homöopathie kommuniziert die Karl und Veronica Carstens-Stiftung über die CAM-QUEST-Webseite zur Komplementärmedizin. Mehrere wissenschaftliche Studien sind in den letzten Jahren zur Homöopathie durchgeführt worden. Sie kommen zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen, die öffentlich meist nur wenig bekannt sind.

Der Vorher-/Nachher-Vergleich muss sehr individuell gesehen werden, da der Mensch in seinem ganzen Sein in der Homöopathie untersucht und therapiert wird. Es gibt keine statistisch vergleichbaren Gruppen, die eine konkrete Aussage zur allgemeinen Wirkungsweise (auch über placebokontrollierte Doppelblind-Studien) zulassen.

Die Grundlagenforschung zur Homöopathie ist bis heute staatlich nicht ausreichend subventioniert, so dass viele Studien nur über gemeinnützige Stiftungen oder über die Hersteller selbst getragen werden.

Resümierend kann man festhalten, dass viele Beobachtungsstudien zur Homöopathie sehr positiv ausfielen (z. B. jüngst bei ADHS,) aber bis heute viele Fragen noch offen sind. „Es hat geholfen, aber wir wissen nicht warum“, so die Aussage eines Forschers.

Viele Patienten und ganzheitlich therapierende Ärzte schwören trotz Kritiken aus der schulmedizinisch-naturwissenschaftlichen Ecke auf die Globuli. Rund die Hälfte aller Deutschen hat nach jüngsten Studien immerhin homöopathische Helfer aus der Apotheke gekauft.

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